20-Jähriger stürzt von Kühlturm und stirbt

Jahrhunderhalle Bochum

Tödlicher Unfall an der Bochumer Jahrhunderthalle: Ein 20-jähriger Essener ist am späten Montagabend von einem Kühlturm acht Meter in die Tiefe gestürzt und nach einer dramatischen Rettungsaktion wenig später im Krankenhaus gestorben. Vermutlich hatte der junge Mann bei der leichtsinnigen Klettertour etwas übersehen.

BOCHUM

, 11.04.2017, 10:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
20-Jähriger stürzt von Kühlturm und stirbt

Die Wasserwelten mit den beiden Kühltürmen hinter der Jahrhunderthalle. Hier ereignete sich der tragische Unfall.

Die drei jungen Männer hielten sich am späten Montagabend an der Bochumer Jahrhunderthalle im Westpark auf, als der 20-Jährige - vermutlich aus Leichtsinn - auf die Idee kam, auf einen der beiden Kühltürme hinter dem großen Wasserturm auf dem Gelände zu klettern. Von dort stürzte er acht Meter in die Tiefe. 

Spalt zwischen den Türmen übersehen?

"Zwischen den beiden Türmen befindet sich ein Spalt", erklärte Polizeisprecher Volker Schütte am Morgen, "diesen hat er wohl übersehen". Denn während der vordere Bereich noch erleuchtet ist, ist der hintere Bereich der Kühltürme nicht ausgeleuchtet. Der junge Mann stürzte genau in den Spalt zwischen den Türmen und landete acht Meter tief in einem Wasserbecken. Seine beiden Freunde, die nicht mitgeklettert waren, alarmierten die Retter. 

25 Feuerwehrleute waren dann im Westpark im Einsatz, um den schwer Verletzten aus dem Spalt zu bergen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, starb aber wenig später dort an seinen Verletzungen.