2026 wird ein Jubiläumsjahr in Bayreuth

150 Jahre Festspielhaus

Für das Publikum ist es noch Zukunftsmusik, ob Andris Nelsons oder Christian Thielemann 2020 den neuen „Ring“ in Bayreuth dirigieren wird. Aber Heinz-Dieter Sense, Geschäftsführer der Festspiele, blickt schon auf 2026. Dann wird das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel 150 Jahre alt. Und bis dahin soll die Sanierung abgeschlossen sein. Veranschlagt sind dafür 30 Millionen Euro.

BAYREUTH

, 02.08.2017, 13:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
2026 wird ein Jubiläumsjahr in Bayreuth

Das Festspielhaus in Bayreuth wird 2026 150 Jahre alt. Bis dahin soll die Sanierung abgeschlossen sein.

Seit 2016 erstrahlt die Fassade in neuem Glanz; sie hat 2,41 Millionen Euro gekostet. Bis Frühjahr 2018 soll der Fassadenturm für 6 Millionen Euro saniert werden. Danach folgen Innenarbeiten im Haus – so gibt es bislang nur einen einzigen Rollstuhl-Platz.  

An Castorfs "Ring" hat sich das Publikum gewöhnt  

In diesem Festspielsommer endet heute der erste Durchgang der sieben Opern-Vorstellungen. Nach der umjubelten „Meistersinger“-Premiere musste sich Festspielchefin Katharina Wagner als Regisseurin des „Tristan“ Buhs anhören.

Gefeiert wurden „Parsifal“, dirigiert von Hartmut Haenchen und Marek Janowski als Dirigent von Castorfs „Ring“, der zum letzten Mal zu sehen ist. Die Festspiele enden am 28. August; knapp 60 000 Besucher haben die 30 Vorstellungen dann gesehen.  

Zwei Geburtstage 2018

Für Überraschung hat Katharina Wagners Ankündigung, dass Placido Domingo (Foto) 2018 drei Einzelvorstellungen der „Walküre“ dirigieren wird. Domingo, früher einer der „Drei Tenöre“, jetzt Bariton und Dirigent, hat in Bayreuth in den 90ern als Parsifal und Siegmund in der „Walküre“ auf der Bühne gestanden.

Neuinszenierung 2018 wird „Lohengrin sein. „Neo Rauch wird die Oper in einer völlig neuen Bilderwelt zeigen“, kündigte Wagner an. Regie führt der für Multimedia-Experte Yuval Sharon, es dirigiert Christian Thielemann. 2018 ist auch das Festjahr zum 100. Geburtstag von Wolfgang Wagner und 150. von Siegfried Wagner. Für „Tannhäuser“, 2019 inszeniert von Tobias Kratzer, kündigte Katharina Wagner am Pult einen „internationalen Jung-Star“ an.

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