207 Mannschaften nehmen Spielbetrieb auf

Arbeitstagung des Fußballkreises

Vertreter von 90 der insgesamt 96 Vereine des Fußballkreises Bochum beteiligten sich an der Arbeitstagung des Kreises, die beim Regionalliga-Aufsteiger SG Wattenscheid 09 stattfand. Auf- und Abstiegs-Relegungen bildeten u.a. ein komplexes Thema.

WATTENSCHEID

von Von Wilfried Backs

, 13.08.2013, 17:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bei der Arbeitstagung des Kreises ehrte Kreisvorsitzender Ulrich Jeromin (rechts) verdiente Mitarbeiter mit der FLVW-Ehrennadel: Marion Wortmann (Mitte) vom ESV Langendreer-West und Karl-Heinz Lukowski (links) vom SV Höntrop.

Bei der Arbeitstagung des Kreises ehrte Kreisvorsitzender Ulrich Jeromin (rechts) verdiente Mitarbeiter mit der FLVW-Ehrennadel: Marion Wortmann (Mitte) vom ESV Langendreer-West und Karl-Heinz Lukowski (links) vom SV Höntrop.

Kreisvorsitzender Ulrich Jeromin berichtete in seinem Rückblick über die vom Kreis angebotenen Turniere. So sei der Pokal-Endspieltag, diesmal von der DJK TuS Hordel ausgerichtet, ein feiner Erfolg gewesen. Auch das am vergangenen Wochenende durchgeführte Turnier mit den drei A-Liga-Meistern und dem fairsten A-Liga-Team um den "Sparkassen-Cup" soll zukünftig fortgeführt werden.

Halle vor dem Aus?

Jeromin zeigte sich  enttäuscht, dass nicht eine Mail zum Thema Arbeitsgruppe zur Hallen-Kreismeisterschaften eingegangen sei. "Die Vereine wissen um die Problematik. Wenn die Halle nicht mehr gewünscht wird, schaffen wir sie ab. Doch das sollten die Klubs entscheiden. Der Kreis jedenfalls nimmt ab sofort Bewerbungen für die Ausrichtung entgegen."

Jeromins Stellvertreter und Vorsitzender des Kreis-Fußballausschusses, Bernhard Böning, stellte mit Bernhard Köller (DJK Adler Dahlhausen) einen neuen Staffelleiter vor, der für Klaus Kunert die Gruppe 2 in der Kreisliga C, übernommen hat. "Wir haben die Saison gemeinsam und ordentlich über die Bühne gebracht", bescheinigte Böning den Vereinen einen reibungslosen Ablauf in punkto Spielbetrieb, trotz englischer Wochen und Relegation.

177 Senioren-Mannschaften nehmen in der neue Saison am Spielbetrieb teil. Davon kicken in der Kreisliga A in drei Gruppen jeweils 14 Mannschaften. In der Kreisliga B sind es vier Gruppen bei jeweils 15 Teams. Dazu sind bei den Frauen 30 Teams gemeldet. Zwölf kicken in der Kreisliga A und neun in der B-Liga. Der Rest ist überregional in der 2. Bundesliga und Regionalliga am Ball.

Auftakt der Meisterschaft für die Kreisligen A und B ist der 18. August, die Kreisliga C startet erst am 1. September. Böning: "Auf- und Abstieg sind wieder mal ein komplexes Thema." In der übernächsten Saison wird es nur noch zwei A-Ligen mit jeweils 18 Mannschaften geben. Deshalb werden nun weitere sechs Absteiger aus den A-Ligen ermittelt. Fest steht aber, dass es nur noch zwei Aufsteiger aus den A-Ligen geben wird.

Anwärterlehrgang

Thema war eneut das große personelle Defizit bei den Schiedsrichtern. Klaus Leiendecker und Heiko Schneider wiesen deshalb noch einmal auf den am 21. September beginnenden Anwärterlehrgang hin. "Wir müssen etwas tun. Deshalb unsere Bitte. Meldet geeignete junge Frauen und Männer an", so Leiendecker an die Vereine.

Ralf Dux, Deeskalationsbeauftragter des Kreises, und der Spruchkammer-Vorsitzende Helmut Jersch wiesen noch einmal auf die Problematik auf und neben dem Spielfeld hin. Hier seien insbesondere auch die Vereine gefordert, umsichtig darauf zu achten, dass nicht schon im Vorfeld Emotionen überkochen.