22.000 Euro helfen Kirchlinder Baby Lejla

Spendenaktion

KIRCHLINDE Das Schicksal der kleinen Lejla erschreckte: Bösartige Tumore an ihren Augen gefährdeten das Leben des heute sechs Monate alten Mädchens. Dank den Ruhr Nachrichten und dem Kirchlinder Pfarrer Hartmut Anders-Hoepgen darf Lejla wieder hoffen. 22.000 Euro kamen bei einer Spendenaktion zusammen.

von Von Beate Dönninghoff

, 08.10.2009, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei dem Mädchen waren bösartige Tumore an ihren Augen diagnostiziert worden. Ihr linkes Auge mussten die Ärzte sogar operativ entfernen. Die Spenden sollen helfen, die medizinische Versorgung des schwer kranken Babys an der Universitätsklinik Essen zu bezahlen. Denn Lejlas Eltern, Arnela und Senad Adic, sind ohne Arbeit und könnten das Geld alleine nicht aufbringen.

In einem besonderen Maße hat sich Fuad Krusko für die schwer gebeutelte Familie engagiert.  Der 35-Jährige, zweifache Familienvater ist seit 1990 Sachbearbeiter bei der DEW 21 und im selben Dorf wie Lejlas Eltern aufgewachsen. "Mir war sofort klar, dass ich helfen muss. Da man allein nicht so viel ausrichten kann, habe ich durch einen Aufruf am schwarzen Brett meine Kollegen um Hilfe gebeten", erzählt der gebürtige Bosnier. Viele Spenden - nur ein Flug fehlt noch ► 1000 Euro sind auf diese Weise zusammenkommen. Durch Erlöse des Altmöbelverkaufs der DEW21 konnte der Betrag auf 3000 Euro aufgestockt werden. ► Sieben Seiten lang ist die Spender-Liste, 300 Namen von Privatpersonen, Firmen und Vereinen stehen darauf. Auch der des Rotary Clubs Hörde und der Lüner Firma GTP (jeweils 1000 Euro).

► Anders-Hoepgen hofft nun noch, eine Fluggesellschaft als Sponsor für Lejla und ihre Eltern zu finden: "Es ist einfach nicht zumutbar, dass sich die Familie jedesmal für eine Nachuntersuchung 30 Stunden in den Bus setzen muss, um von Bosnien nach Essen zu kommen."

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