250 Kinder folgten dem Ritter

St. Martin

BRACKEL In Brackel ging einer der größten Martinszüge des Wochenendes über die Bühne. Hier weiß man wie ein guter Laternenumzug funktioniert: Schließlich organisiert ihn die Arbeitsgemeinschaft Brackeler Vereine (ABV) schon seit fast 30 Jahren.

von Von Patrick Wang

, 08.11.2009, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Gespannt erwarteten vor allem die Kinder den Auftritt von St. Martin. Viele hatten ihre Laternen selbst gebastelt. <p></p> Lindert</p>

<p>Gespannt erwarteten vor allem die Kinder den Auftritt von St. Martin. Viele hatten ihre Laternen selbst gebastelt. <p></p> Lindert</p>

Trotz nasskalten Wetters kamen die Kinder bei der 27. Auflage mit ihren Eltern in Scharen. "Es ist sehr schön zu sehen, wenn sich so viele Leute hier treffen und sich gemütlich unterhalten", freute sich Harry Schulz, 2. Vorsitzender der ABV.

Die Mitgliedsvereine packten mit an die aktiv an den Projekten mitarbeiten. So verkauften u. a. die Sportfreunde 61 und die "Falken" Glühwein und Martinsbrezeln.  Die Kleinen unter den Besuchern freuten sich riesig auf den Umzug und hatten im Vorfeld bis zu mehreren Stunden an ihren selbstkreierten Laternen gebastelt. Stolz präsentierten sie ihre farbenfrohen Werke und warteten gespannt auf St. Martin. Derner Bauer Althoff spielt den Martin Dieser wurde wieder einmal von einem Bauern aus Derne, Rainer Althoff, gespielt, der sich bereits seit Jahren als St. Martin engagiert. Zu gewinnen gab es ebenfalls etwas. Sechs Martinsgänse wurden verlost. Nach einer knappen Stunde Fußmarsch kamen die Kinder fröhlich zurück und freuten sich über eine Stärkung mit einer Martinsbrezel und einer heißen Tasse Kinderpunsch. "Wir sind zufrieden mit der Situation. Wir wollen den Kindern einfach nur eine Freude machen", so Harry Schulz.

Und für das nächste Jahr plant die ABV etwas Besonderes. "Wir möchten nach dem Umzug das bekannte Martinsspiel aufführen, damit die Besucher noch länger bleiben und mit uns einen gemütlichen Abend verbringen", so Harry Schulz. "Für diese Aktion brauchen wir nur noch zwei Akteure, die die Rollen spielen."

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