2.600 Besucher feiern bei der Ritournelle in Bochum

In der Jahrhunderthalle

Zum letzten Mal tanzten Freunde elektronischer Musik im Rahmen der Ruhrtriennale bis in die frühen Morgenstunden auf dem Gelände der Jahrhunderthalle Bochum bei der Ritournelle. Für 3.000 Besucher ist die Festivalnacht ausgelegt, in diesem Jahr kamen 2.600. Wir haben viele Fotos gemacht.

BOCHUM

20.08.2017, 12:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
2.600 Besucher feiern bei der Ritournelle in Bochum

Zum letzten Mal tanzten Freunde elektronischer Musik im Rahmen der Ruhrtriennale bei der Festivalnacht Ritournell auf dem Gelände der Jahrhunderthalle.

Oliver und Lukas feiern hier mit Alexander dessen Junggesellenabschied. Hauptsächlich sind sie wegen der Headliner in der Jahrhunderthalle gekommen. Mit drei Begleitmusikern spielt der Londoner Christopher Taylor in seinem Projekt SOHN. Er zaubert meist Balladen aus Elektroklangflächen als Spielwiese für seine Stimme, der er irgendwo zwischen Soul und Blues freien Lauf lässt. „Ein bisschen poppig und deshalb von der Songstruktur her etwas vorhersehbar“, sagt Oliver. „Aber großartig gesungen, das hat mich schon begeistert.“

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So war es bei der Ritournelle in Bochum 2017

Zum letzten Mal tanzten Freunde elektronischer Musik im Rahmen der Ruhrtriennale bis in die frühen Morgenstunden auf dem Gelände der Jahrhunderthalle Bochum bei der Ritournelle. Für 3.000 Besucher ist die Festivalnacht ausgelegt, in diesem Jahr kamen 2.600. Wir haben viele Bilder gemacht.
20.08.2017
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Zum letzten Mal tanzten Freunde elektronischer Musik im Rahmen der Ruhrtriennale bei der Festivalnacht Ritournell auf dem Gelände der Jahrhunderthalle.© Foto: Silke Rathert
Mit drei Begleitmusikern spielt Christopher Taylor in seinem Projekt SOHN bei der Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
Mit drei Begleitmusikern spielt Christopher Taylor in seinem Projekt SOHN bei der Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
Das Gelände der Jahrhunderthalle füllt sich am Abend langsam mit Besuchern der Ritournelle. Erster Publikumsmagnet sind die Jugendsongs des Ruhrtriennale- Jugendprojekts Teentalitarismus.© Foto: Silke Rathert
Das Gelände der Jahrhunderthalle füllt sich am Abend langsam mit Besuchern der Ritournelle. Erster Publikumsmagnet sind die Jugendsongs des Ruhrtriennale- Jugendprojekts Teentalitarismus.© Foto: Silke Rathert
Das Gelände der Jahrhunderthalle füllt sich am Abend langsam mit Besuchern der Ritournelle. Erster Publikumsmagnet sind die Jugendsongs des Ruhrtriennale- Jugendprojekts Teentalitarismus.© Foto: Silke Rathert
Das Gelände der Jahrhunderthalle füllt sich am Abend langsam mit Besuchern der Ritournelle. Erster Publikumsmagnet sind die Jugendsongs des Ruhrtriennale- Jugendprojekts Teentalitarismus.© Foto: Silke Rathert
Actress improvisiert bei der Ritournelle ein experimentelles Set auf der Hauptbühne.© Foto: Silke Rathert
Actress improvisiert bei der Ritournelle ein experimentelles Set auf der Hauptbühne.© Foto: Silke Rathert
Actress improvisiert bei der Ritournelle ein experimentelles Set auf der Hauptbühne.© Foto: Silke Rathert
Actress improvisiert bei der Ritournelle ein experimentelles Set auf der Hauptbühne.© Foto: Silke Rathert
Actress improvisiert bei der Ritournelle ein experimentelles Set auf der Hauptbühne.© Foto: Silke Rathert
Actress improvisiert bei der Ritournelle ein experimentelles Set auf der Hauptbühne.© Foto: Silke Rathert
Actress improvisiert bei der Ritournelle ein experimentelles Set auf der Hauptbühne.© Foto: Silke Rathert
Actress improvisiert bei der Ritournelle ein experimentelles Set auf der Hauptbühne.© Foto: Silke Rathert
Actress improvisiert bei der Ritournelle ein experimentelles Set auf der Hauptbühne.© Foto: Silke Rathert
Mit drei Begleitmusikern spielt Christopher Taylor in seinem Projekt SOHN bei der Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
Mit drei Begleitmusikern spielt Christopher Taylor in seinem Projekt SOHN bei der Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
Mit drei Begleitmusikern spielt Christopher Taylor in seinem Projekt SOHN bei der Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
Mit drei Begleitmusikern spielt Christopher Taylor in seinem Projekt SOHN bei der Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
Mit drei Begleitmusikern spielt Christopher Taylor in seinem Projekt SOHN bei der Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
Mit drei Begleitmusikern spielt Christopher Taylor in seinem Projekt SOHN bei der Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
2.600 Besucher kamen zur Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
2.600 Besucher kamen zur Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
2.600 Besucher kamen zur Ritournelle.© Foto: Silke Rathert
Moon Zero verbindet bei der Ritournelle Klang und Bilder.© Foto: Silke Rathert
Moon Zero verbindet bei der Ritournelle Klang und Bilder.© Foto: Silke Rathert
Moon Zero verbindet bei der Ritournelle Klang und Bilder.© Foto: Silke Rathert
Gerd Janson ist einer der DJs, die Clubsounds auf die Bühne des Goethebunker unter dem Wasserturm bringt.© Foto: Silke Rathert
Gerd Janson ist einer der DJs, die Clubsounds auf die Bühne des Goethebunker unter dem Wasserturm bringt.© Foto: Silke Rathert
Nicolas Jaar versteckt sich bei der Ritournelle hinter einer minimalistischen Lichtshow aus Laserstrahlen, LED-Lampen und weißem Rauch, die ein Gegengewicht zu seinem vielschichtigen Elektrosound ist.© Foto: Silke Rathert
Nicolas Jaar versteckt sich bei der Ritournelle hinter einer minimalistischen Lichtshow aus Laserstrahlen, LED-Lampen und weißem Rauch, die ein Gegengewicht zu seinem vielschichtigen Elektrosound ist.© Foto: Silke Rathert
Nicolas Jaar versteckt sich bei der Ritournelle hinter einer minimalistischen Lichtshow aus Laserstrahlen, LED-Lampen und weißem Rauch, die ein Gegengewicht zu seinem vielschichtigen Elektrosound ist.© Foto: Silke Rathert
Nicolas Jaar versteckt sich bei der Ritournelle hinter einer minimalistischen Lichtshow aus Laserstrahlen, LED-Lampen und weißem Rauch, die ein Gegengewicht zu seinem vielschichtigen Elektrosound ist.© Foto: Silke Rathert
Nicolas Jaar versteckt sich bei der Ritournelle hinter einer minimalistischen Lichtshow aus Laserstrahlen, LED-Lampen und weißem Rauch, die ein Gegengewicht zu seinem vielschichtigen Elektrosound ist.© Foto: Silke Rathert
Nicolas Jaar versteckt sich bei der Ritournelle hinter einer minimalistischen Lichtshow aus Laserstrahlen, LED-Lampen und weißem Rauch, die ein Gegengewicht zu seinem vielschichtigen Elektrosound ist.© Foto: Silke Rathert
Nicolas Jaar versteckt sich bei der Ritournelle hinter einer minimalistischen Lichtshow aus Laserstrahlen, LED-Lampen und weißem Rauch, die ein Gegengewicht zu seinem vielschichtigen Elektrosound ist.© Foto: Silke Rathert
Nicolas Jaar versteckt sich bei der Ritournelle hinter einer minimalistischen Lichtshow aus Laserstrahlen, LED-Lampen und weißem Rauch, die ein Gegengewicht zu seinem vielschichtigen Elektrosound ist.© Foto: Silke Rathert
Nicolas Jaar versteckt sich bei der Ritournelle hinter einer minimalistischen Lichtshow aus Laserstrahlen, LED-Lampen und weißem Rauch, die ein Gegengewicht zu seinem vielschichtigen Elektrosound ist.© Foto: Silke Rathert
Schlagworte Bochum

Der New Yorker Nicolas Jaar ist dagegen der Favorit von Lukas: „Es ist einfach eine schöne Kombination aus frickeligem Elektro in den er dann einen Techno-Beat setzt. Das ergibt dann Dance-Momente, aber er kommt immer wieder auf diesen vielschichtigen Elektrosound zurück.“ Den dritten Hauptact, Mykki Blanco, hatte DJ Zakmatic im Stich gelassen, da er seinen Flug verpasste.

Von klopfenden Beats zu satten Keyboardklängen

Als Ersatz eröffnete Actress die Hauptbühne mit rollenden und scharf klopfenden Beats, zu denen sich Tonfolgen, die an eine Glasorgel erinnerten, gesellten. Diese wandelten sich zu satten Keyboardklängen, die in einem hohen, langgezogenen Ton endeten, den Snare- und Beckenschläge zu durchbrechen versuchten, bis sich das gesamte Konstrukt in einen Dance Sound auflöste.

Clubgefühl kam derweil auch bei den DJs auf der Bühne des Goethebunkers unter dem Wasserturm auf. Einmal um die Ecke, in der Turbinenhalle, ging es beim Showcase von Denovali Records sphärischer und experimenteller, während es im Refektorium mit Dancehall und kubanischen Einflüssen wenigstens nach dem Sommer klang, der uns dieses Jahr im Stich lässt.

Bunte Mischung

Die Ritournelle bot auch in diesem Jahr eine bunte Mischung, bei der für jeden Elektrofreund etwas dabei war und Neugierige sich auf Entdeckungstour durch die Elektroklangwelt begeben konnten. Schade, dass es die letzte Ausgabe war.