27-Jährige in Hengelo erstochen: Ermittler suchen mit einer Drohne nach der Tatwaffe

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Der gewaltsame Tod einer 27-jährigen Frau beschäftigt weiter die Polizei im niederländischen Hengelo. Vor allem suchen die Ermittler die Tatwaffe.

von Klaus Wiedau

Hengelo

, 29.12.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der gewaltsame Tod einer 27-jährigen Frau beschäftigt weiter die Polizei im niederländischen Hengelo. Das Opfer war in der Nacht von Heiligabend auf den 1. Weihnachtstag gegen zwei Uhr nachts leblos auf der Straße Hampshire aufgefunden worden. Nach Polizeiangaben starb die 27-Jährige, die nach der Arbeit in einem Café offenbar auf dem Weg zu ihrem Auto war, durch Messerstiche.

Mann aus Hengelo nach der Tat festgenommen

Schon kurz nach der Tat wurde ein 27-jähriger Mann aus Hengelo in seiner nur unweit des Tatortes gelegenen Wohnung festgenommen. In welcher Beziehung er zu dem Opfer stand und ob er mit dem gewaltsamen Tod der jungen Frau aus Almelo zu tun hat, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei hat für die Untersuchung des Falles eine große Mordkommission gebildet. Kriminaltechniker sicherten sowohl über die Weihnachtstage als auch danach Spuren am Tatort. Vor allem nach der Tatwaffe, die der Täter möglicherweise auf der Flucht vom Tatort weggeworfen hat, wird gesucht. Die Ermittler setzten dafür unter anderem eine Drohne ein, mit der die Dächer von Garagen abgesucht wurden. Auch ein nahe gelegener kleiner Teich wurde von Tauchern abgesucht.

Blumen und Kerzen auf der Straße

Der 27-jährige Tatverdächtige aus Hengelo bleibt derweil vorerst in Untersuchungshaft. Das hat inzwischen ein Richter entschieden. Der Mann war nur eine Stunde nach der Tat in seiner Wohnung festgenommen worden. Noch in der Nacht wurde auch die Straße, in der seine Wohnung liegt, von Polizeibeamten abgesucht.

Am Tatort legen seit dem Vorfall immer wieder Menschen Blumen nieder und zünden Kerzen an.

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