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300 Geocacher räumten an den Seeufern auf

Müll gesammelt

Hunderte von Geocachern räumten am Samstag, 29. März, das beliebte Naherholungsgebiet rund um den Kemnader See mal so richtig auf. Sie suchten am Tag vor dem Saisonbeginn am See Müll anstelle der „Schätze“, die sie sonst mit ihren GPS-Geräten in der Natur aufspüren.

WITTEN

von Von Daniela Schmidt

, 30.03.2014 / Lesedauer: 2 min

Das Gelände rund um den See unterteilten sie in vier verschiedene Bereiche. Schließlich galt es ja, den Überblick zu behalten und überall klar Schiff zu machen. Moderne Schnitzeljagd mit Umweltschutzaspekt. Und der ist Mario Fuchs besonders wichtig. „Wir wollen das schlechte Image der Geocacher etwas abmildern“, erklärt er. Nicht selten stehen sie als rücksichtslose Hobby-Schatzsucher da, die den Wald zertrampeln, Bäume beschädigen und überhaupt irgendwie einen an der Klatsche haben.

Dass Geocaching heute längst keine Randerscheinung mehr ist, der zumeist junge Menschen nachgehen, zeigte die Aktion am Kemnader See. Dabei waren Teilnehmer aller Altersstufen. „Das ist wie eine Sucht“, sagt MBBM. So heißt der Mann aus Krefeld, der seinen Namen nicht sagen will, in der Cacher-Szene.

So hat Mario Fuchs auch diesmal für seine Helfer Schätze, Caches, für die Aktion versteckt. Auf der Halbinsel sind nach kurzer Zeit die ersten Teilnehmer schon fündig geworden. Pause für die Greifzangen. Jetzt wird sich der Finder erst in das Logbuch eintragen, welches ebenfalls im Cache zu finden ist, um danach zufrieden weiterzuziehen. Im letzten Jahr sammelten die eifrigen Geocacher stolze 10 Kubikmeter Müll der, achtlos weggeworfen, rings um den See verteilt lag.

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