45 Jahre hinterm Steuer: Senioren testeten mutig ihr Reaktionsvermögen

EVING "Wie verkehrssicher bin ich wirklich noch?" Um auf diese Frage eine Antwort zu bekommen, strömten viele - vor allem ältere - Besucher ins Begegnungszentrum an der Deutschen Straße.

von Von Jennifer Grevenrath

, 21.10.2008, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Und tatsächlich kehrten viele zufriedene Gesichter von den Geräten zurück. "Ich bin noch fit und reagiere schnell, habe nur ein wenig Probleme mit den Ohren, das ist alles" berichtete Peter Beuchel. Er habe seinen Führerschein in den Klassen eins bis drei bereits seit 45 Jahren und fühle sich nicht unsicher im Straßenverkehr.Im Gurtschlitten ungebremster Aufprall

Und tatsächlich kehrten viele zufriedene Gesichter von den Geräten zurück. "Ich bin noch fit und reagiere schnell, habe nur ein wenig Probleme mit den Ohren, das ist alles" berichtete Peter Beuchel. Er habe seinen Führerschein in den Klassen eins bis drei bereits seit 45 Jahren und fühle sich nicht unsicher im Straßenverkehr.Im Gurtschlitten ungebremster Aufprall

So geht es auch Christa Beuchel: "Der Test beschreibt mich als eine vorsichtige und umsichtige Autofahrerin. Auf das Ergebnis kann ich stolz sein." Sie hat auch den Gurtschlitten getestet, der einen weiteren Höhepunkt des Tages bildete. "Hier wird ein ungebremster Aufprall bei 10 km/h simuliert. Der Besucher muss sich anschnallen, gegebenenfalls die Brille ablegen und spitze Gegenstände entfernen", erklärte Walter Stockinger das Procedere. Dann startet man und prallt bereits nach wenigen Metern auf. "Es ist unglaublich, was für eine Wucht das ist", staunte Norbert Stoll. "Ich hätte nicht gedacht, dass der Aufprall so heftig sein würde."Augen und Gehör testen "Deshalb machen wir diesen Tag - die Leute sollen selbst merken, wie gefährlich das werden kann", meinte Walter Stockinger.

So konnten die Besucher auch ihr Gehör und ihre Augen testen lassen, um über den eigenen Zustand Bescheid zu wissen. "Beim Hörtest können wir nur eine grobe Einschätzung liefern, da ansonsten detailliertere Untersuchungen nötig wären", meinte Birgit Bante von Hörgeräte Geers.