50 Jahre am Puls der Medien

Stadtteil-Bibliothek Huckarde

HUCKARDE Die Medien haben sich in 50 Jahren Huckarder Stadtteilbibliothek verändert, zu den Büchern haben sich längst CD, CD-Rom und DVD gesellt. Dabei kann die Bücherei doch noch viel mehr als nur "ausleihen".

von Von Arndt Brede

, 02.10.2009, 06:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

♦ Die Anfänge der Bücherei gehen zurück auf die Nebenstelle der Bücherei Mengede, die am 3. Juli 1952 in einem Mansardenraum des alten Amtshauses am Kirchplatz 1 behelfsmäßig eingerichtet war.

♦ Huckarde erhielt 1959 eine eigene Bücherei in der Verwaltungsstelle am Markt. Mit einem Anfangsbestand von 3000 Bänden und der großzügigen Raumgestaltung galt die Bücherei damals als eine der schönsten in den Außenbezirken.

♦ In den siebziger Jahren wurde die Bücherei Huckarde mit gesellschaftspolitischen und bildungspolitischen Veränderungen konfrontiert. Die Anschaffung fremdsprachiger und zweisprachiger Literatur in großem Umfang wurde notwendig. Die reformierte Oberstufe erforderte den stärkeren Ausbau der Sachliteratur. Die Ausleihe wurde auf vier Tage wöchentlich erweitert.

♦ Mit dem Bau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule wurde die Stadtbücherei Huckarde nach Scharnhorst und Lütgendortmund, die dritte Stadtteil- und Schulbücherei Dortmunds. Es kamen Aufgaben der Literatur- und Medienversorgung für die Gesamtschule hinzu.

♦ In den 1990er Jahren gab es dann zusätzlich "offene Angebote" in der Mittagspause und im Freizeitbereich der Schüler, unterrichtsbegleitend Einführungen in die Bibliotheks- und Katalogbenutzung für die 5. und 8. Klasse, Informationen zu Nachschlagewerken und Referaten in der Oberstufe oder auch Autorenlesungen.

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