60 Jahre Jugendfreizeitstätte am Clarenberg

Viele Fotos vom Jubiläum

1955 hat die Jugendfreizeitstätte (JFS) Hörde eröffnet. Damals noch als Bezirksjugendheim. Im Jahr 2015, 60 Jahre später, ist sie Treffpunkt für Kinder, Teenager und junge Erwachsene verschiedener Kulturen und Altersklassen. Am Samstag hat die JFS deswegen ihr Jubiläum gefeiert - wir waren mit der Kamera dabei.

HÖRDE

, 21.12.2015, 14:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
60 Jahre Jugendfreizeitstätte am Clarenberg

... und magische Tricks.

"60 Jahre sind schon eine Hausnummer“, sagte Bezirks-Bürgermeister Sascha Hillgeris (SPD) beim Jubiläum der Jugendfreizeitstätte (JFS) Hörde am Samstag im vollen Saal der jung gebliebenen Einrichtung am Clarenberg.

„In einem Umfeld mit hoher Wohnbebauung und Heimat vieler Nationalitäten“ sei eine solche Stätte „enorm wichtig“, hebt Jugend-Dezernentin Daniela Schneckenburger (Bündnis 90/Die Grünen) die Bedeutung ebenso hervor wie Friedhelm Sohn (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie: „Eine solche staatliche Einrichtung gehört einfach in jeden Bezirk.“

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Jugendfreizeitstätte Clarenberg feiert 60-jähriges Bestehen

Die Jugendfreizeitstätte Clarenberg in Hörde hat am Samstag ihren 60. Geburtstag gefeiert. Zu Gast waren unter anderem Sascha Hillgeris (SPD), Daniela Schneckenburger (Bündnis 90/Die Grünen) und Friedhelm Sohn (SPD). Die Kinder des Kinderzirkus "Popcorn" zeigten Akrobatik und Zaubertricks.
21.12.2015
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Die JFS Clarenberg hat ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert. Das Team der JFS und die Gäste der Feier posieren vor dem Gebäude.© Foto: Dietmar Bock
Zur Feier führte der Kinderzirkus "Popcorn" verschiedene Kunststücke vor: die Kinder jonglierten mit Tüchern ...© Foto: Dietmar Bock
... und mit Stöcken, ...© Foto: Dietmar Bock
Bei der Jubiläumsfeier zeigten die Kinder unter anderem halsbrecherische Luftakrobatik.© Foto: Dietmar Bock
... Zauberei ...© Foto: Dietmar Bock
... Zauberei ...© Foto: Dietmar Bock
... und magische Tricks.© Foto: Dietmar Bock
Zu Gast war auch Sänger "Kasche" Kartner, der selbst in Hörde aufgewachsen ist.© Foto: Dietmar Bock
Für die Gäste gab es einen Rundgang durch die JFS.© Foto: Dietmar Bock
Für die Gäste gab es einen Rundgang durch die JFS.© Foto: Dietmar Bock
Für die Gäste gab es einen Rundgang durch die JFS.© Foto: Dietmar Bock
Für die Gäste gab es einen Rundgang durch die JFS.© Foto: Dietmar Bock
Daniela Schneckenburger war bei der Feier zu Gast.© Foto: Dietmar Bock
Schlagworte Hörde

Im Jahr 1955 wurde die Jugendfreizeitstätte Hörde als Bezirksjugendheim eröffnet. Nach Um- und Anbauten bietet sie den Kids und Jugendlichen im Alter von 6 bis 25 Jahren nun insgesamt 960 Quadratmeter Nutzfläche auf zwei Etagen. Kicker, Billard, jede Menge Kreativ- und Spielangebote inklusive.

Vor drei Wochen wurden die letzten Räume renoviert. Alle Zimmer erstrahlen jetzt in hellen, einladenden Tönen. Die Heimstätte der Hörder Jugend ist jung geblieben. Wie ihr Angebot. Das betonen alle Redner. Wie auch Sänger Matthias Kartner. Er muss es schließlich wissen. „Kasche“ wuchs am Clarenberg auf, hatte dort seine ersten Auftritte und unterschrieb auch in diesen Räumen seinen ersten Vertrag.

Ausstellung dokumentiert Geschichte der Einrichtung

Ehrensache für ihn, dass er beim Jubiläum stimmgewaltig einheizt und für seine Nachfolger eine Überraschung parat hat: Die CD „Wer wird Deutscher Meister“ gab es vorab als Weihnachtsgeschenk.

In einer kleinen Ausstellung dokumentiert die aktuelle Einrichtungsleitung mit Gregor Kamitter und Kathrin Bröker die Geschichte der JFS. Ihre Vorgänger, die fast alle gekommen sind, schwelgen angesichts der Exponate in Erinnerungen. Ganz frisch sind die Attraktionen des Kinderzirkus´ „Popcorn“. Jonglagen auf Gymnastikbällen und Waveboards sowie Luft- Akrobatik am Vertikal-Tuch verzaubern ebenso wie magische Tricks.

So bleibt nach einem abwechslungsreichen Programm mit Dezernentin Schneckenburger festzuhalten: „60 Jahre sind nicht genug, machen sie weiter so!“