66 Jugendliche schreiben gemeinsam ein Buch

Ruhrpott-Roman "Grenzgänger"

Im Ruhrgebiet spielt der Roman "Grenzgänger - ein Ruhrpott-Roadmovie". Das Jugendbuch ist aus dem Projekt "Quer durch die Städte schreiben" entstanden. Jugendliche aus verschiedenen Städten im Revier haben daran mitgeschrieben. Eine Gruppe hat von Bochum aus gearbeitet.

BOCHUM

von Von Clara Bruning

, 09.08.2014, 14:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
66 Jugendliche schreiben gemeinsam ein Buch

"Grenzgänger" ist ein Buch aus dem Ruhrgebiet und über das Ruhrgebiet. Vier der Bochumer Autorinnen und Sarah Meyer-Dietrich sind stolz auf ihr Werk und zeigen es am Jobsiade-Brunnen auf dem Husemannplatz.

„Ideen hatten wir zu viele, Zeit zu wenig“, sagt Projektleiterin Sarah Meyer-Dietrich. Anna-Lena (16) fand die Zeit auch ziemlich stressig: „Wir sind weiter zur Schule gegangen. Nur den ersten Tag haben wir frei bekommen.“ Spaß und viel zu Lachen habe es trotzdem gegeben. Die Story um die 15-jährige Max, die eigentlich Maximiliane heißt, orientiert sich dabei stark am Vorgängerroman. Auch in „Stromabwärts“ ist sie dabei, da allerdings noch als Nebenfigur.

In „Grenzgänger“ will sie eigentlich nur ihren Freund Recep in Witten besuchen, trifft dort aber auf Michael – und befindet sich kurz darauf auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater, die sie quer durchs Ruhrgebiet führt. „Wir kommen alle selber aus dem Ruhrgebiet und kennen die Handlungsorte. Dadurch wird die Geschichte authentisch“, sagt Anna (15) aus Hamme. Den Marbach würden sicher viele Anwohner kennen und sich deshalb in die Handlung gut einfühlen können, so die Schülerin. An markigen Kapiteltiteln wie „Chill mal dein Leben“ oder den Passagen über die immer suchenden und launig kommentierenden Frösche Ozzy und Steve kommt der raue Charme der Region besonders zum Tragen. 

Schlagworte: