6,6 Millionen Euro Fördermittel vom Land

Stadterneuerung in Wattenscheid

Regierungspräsidentin Diana Ewert hat am Montag Förderbescheide in Höhe von insgesamt 6,6 Millionen Euro für das Stadterneuerungsgebiet Wattenscheid an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch übergeben.

BOCHUM

22.12.2015, 20:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Regierungspräsidentin Diana Ewert am Montag (21.) in Arnsberg mit Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Wattenscheids Bezirksbürgermeister Manfred Molszich.

Regierungspräsidentin Diana Ewert am Montag (21.) in Arnsberg mit Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Wattenscheids Bezirksbürgermeister Manfred Molszich.

„Ich freue mich über diesen Startschuss. Die Herausforderungen in Wattenscheid sind direkt erleb- und spürbar, durch die finanzielle Förderung können wir uns ihnen stellen und sie gut anpacken. Damit kann die Lebensqualität dort deutlich verbessert werden“, so Eiskirch, der bei seinem Besuch in Arnsberg von Wattenscheids Bezirksbürgermeister Manfred Molszich begleitet wurde.

„Durch die Förderung, die aus Landes-, Bundes- und zum Teil aus EU-Mitteln erfolgt, kann ein ganzes Maßnahmenpaket umgesetzt werden – das wird Wattenscheid zweifellos in vieler Hinsicht deutlich aufwerten“, ist sich Ewert sicher. So gehören zu den Projekten des Fördergebietes Soziale Stadt „Gesundes Wattenscheid – familienfreundlich und generationengerecht“ die Sanierung des Förderturms der Zeche Holland, die Modernisierung des Abenteuerspielplatzes an der Hüller Straße sowie die Neugestaltung der Parkanlage am Ehrenmal. Außerdem startet an der Pestalozzi-Schule die energetische Sanierung des Gebäudes.

Umgestaltung und Aufwertung

„Der erste Bewilligungsbescheid für das Projekt Soziale Stadt und für die Sanierung des Förderturms der Zeche Holland ermöglicht eine nachhaltige Umgestaltung und Aufwertung der Wattenscheider Innenstadt. Die Beharrlichkeit der Bezirksvertretung Wattenscheid, in dieser Frage nicht locker zu lassen, zahlt sich nun aus. Zum Jahresende 2015 ist das ein gutes Signal“, freut sich Molszich. Anfang des nächsten Jahres wird das Stadteilbüro Wattenscheid eingerichtet.

Dort erhalten die Bürger einen Ansprechpartner, der sie auch bei den umfangreichen Prozessen der Bürgerbeteiligung unterstützen wird. Hauseigentümer können sich bei der Instandsetzung von Gebäuden – auch bei Fassaden, Höfen und Freiflächen – fördern lassen. Private Eigentümer berät ab der zweiten Jahreshälfte ein Architekt im Stadtteilbüro. Gleichzeitig gibt es ein Projekt zur städtebaulichen Kriminalprävention, um das Sicherheitsgefühl zu verbessern. Umplanungen sollen Angsträume im öffentlichen Raum vermeiden und das Image des Stadtteils verbessern.

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