Ab in den Kongo

BAROP Das Ein-Personen-Zelt mit Moskito-Netz war schon aufgebaut. Das gelbe Etwas wirkte auf den ersten Blick im Versammlungsraum des Fritz-Heuner-Heims schon etwas deplatziert, doch auf den zweiten Blick erschließt sich dem Betrachter dann doch der Sinn.

11.02.2008, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Um die Partnerschaft mit Bolenge zu festigen und Hilfsgüter zu überbringen, bereitet sich die Delegation des Kirchenkreisen Dortmunder Süd auf ihre Kongo Reise in den Osterferien vor

Um die Partnerschaft mit Bolenge zu festigen und Hilfsgüter zu überbringen, bereitet sich die Delegation des Kirchenkreisen Dortmunder Süd auf ihre Kongo Reise in den Osterferien vor

Die Vorbereitung für eine Reise einer Delegation des Kirchenkreises Dortmund Süd in den fernen Kongo laufen auf Hochtouren.

Und dazu sind neben dem Sichten von Information eben auch "Trockenübungen", wie der Aufbau eines Moskiton-Netzes von Nöten. Das werden Andreas Denda aus Eichlinghofen, Jutta May und Adolf Steinker aus Hörde, Dr. Schmidt-Klügmann aus Wellinghofen, Rüdiger Pelzer und Christiane Walkenhorst aus Schüren und Dorothea Philipps aus Barop auch brauchen, wenn sie in den Osterferien nach Bolenge, einem im Westen der demokratischen Republik Kongo gelegenen Ort, aufbrechen.

Sie werden auf Einladung von Kirchenpräsident Eliki Bonanga als erste Nachkriegs-Delegation die Reise in das von Kriegen und Plünderungen gebeutelte Land am Äquator antreten.

Auf dem Programm stehen, neben Taufen während der Karwoche im Fluss Kongo, vor allem Gottesdienste und Begegnungen in fast allen 22 Gemeinden des Kirchenkreises Bolenge. Besonderes Augenmerk werden die Besucher dabei auf die von Dortmund finanzierten Hilfsprojekte richten. Durch so genannte Peer-Gruppen sollen vor allem junge Leute über ein verantwortungsbewusstes Sexualverhalten aufgeklärt werden, damit die Ausbreitung von Krankheiten wie AIDS eingedämmt wird.

Dringend benötigt werden Medikamente aber auch alltägliche Gegenstände wie etwa Brillen und Bibeln. Vor allem für Letztere fehlt das Geld - eine Bibel kostet acht, ein Gesangbuch rund fünf Euro. Wer helfen möchte, kann also mit 13 Euro dabei sein. Auf Wunsch wird sogar der Spender-Name mit Widmung vor Ort eingedruckt werden - als Zeichen der Verbundenheit von Christen hier und dort.