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Abenteuer mit Alfred

EVING Die Spannung im Raum steigt. Sanft wird das grelle Licht abgedunkelt, und nur noch die großen Scheinwerfer beleuchten die Kulisse. Und als Klaus Hermann die Bühne betritt, stampfen die kleinen Zuschauer mit Füßen auf den Boden und klatschen erwartungsfroh in die Hände.

von Von Philipp Piasetzki

, 16.11.2007
Abenteuer mit Alfred

Gespannt lauschen die Kinder der Geschichte um den kleinen Bären Alfred.

"Kleiner Bär ganz groß" - So heißt das Stück des "HalloDu"-Theaters, das am Freitag in der Stadtteilbibliothek am Evinger Platz den Jungen und Mädchen der Elisabeth-Grundschule und des Kindergartens Externberg vorgeführt wurde. Sichtlich erfreut über den jungen Besuch zeigte sich Edda Benthaus, Leiterin der Bibliothek: "Rund 60 Kinder sind heute hier im Sitzungssaal, wo das Stück aufgeführt wird. - Mal etwas anderes als politische Diskussionen", lächelt sie.

17 Bühnenjahre

Und die Spannung ist groß, als es endlich losgeht. Gespannt verfolgen die Kleinen das Spiel von Erzähler und Schauspieler Klaus Hermann, der vor und hinter der Bühne die Fäden in der Hand hält. Der 45-Jährige gründete 2003 das "HalloDu"-Theater, nachdem er von 1990 bis 2002 schon mit seinem "NaDu"-Theater für Kinder unterwegs war. In seinen 17 Bühnenjahren sei er stets bemüht gewesen, Kinderunterhaltung mit pädagogischen Inhalten zu verknüpfen, so der Künstler.

Und so hört man im Publikum herzhafte Lacher, als Hermann alias "Schorsch" vor das Publikum tritt, um die Geschichte von Alfred, dem kleinen Bären, zu erzählen, der mit seinem Freund Moritz, dem Fuchs, allerlei zu überstehen hat, bis sie als gute Freunde in ihrer Höhle zusammenkriechen.

Durch seine vielen Erfahrungen und Wahrnehmungen lernt der kleine Bär, dass die Dinge nicht unbedingt so sind, wie sie im ersten Moment erscheinen. Je nach Betrachtung und Situation verändern sie sich ...

Gefördert wird der Besuch der Jungen und Mädchen von der Sparkasse und dem Kulturbüro, so dass die Veranstaltung einmal im Jahr stattfinden kann. "Und damit alle mal drankommen, losen wir die Schulen und Kindergärten vorher aus", erklärt Benthaus.

Und den strahlenden Gesichtern der Kinder nach zu urteilen, waren sie sichtlich froh, dass sie diesmal an der Reihe waren.