ADAC-Präsident Meyer denkt nicht an Rücktritt

Aufklärung angekündigt

Trotz der Affären um den Autopreis «Gelber Engel» und um Flüge mit den Rettungshubschraubern zu Dienstterminen denkt ADAC Präsident Peter Meyer nicht an Rücktritt.

Berlin

26.01.2014, 09:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
ADAC-Präsident Meyer: «Mein Ziel ist, dass wir die Vertrauenskrise überwinden und verlorene Glaubwürdigkeit zurückgewinnen.». Foto: Jan-Philipp Strobel

ADAC-Präsident Meyer: «Mein Ziel ist, dass wir die Vertrauenskrise überwinden und verlorene Glaubwürdigkeit zurückgewinnen.». Foto: Jan-Philipp Strobel

Als Begründung sagte er «Bild am Sonntag»: «Als Präsident wurde ich im letzten Jahr mit großer Mehrheit bis 2017 wiedergewählt. Ich stehe zu meiner Verantwortung und werde die Vorkommnisse umfassend aufklären, damit das Vertrauen in den ADAC schnellstmögli

ch wieder hergestellt werden kann.»

Gleichzeitig kündigte Meyer Reformen und Veränderungen beim ADAC an. «Ich nehme die Vorwürfe der letzten Tage sehr ernst und garantiere Aufklärung. Mein Ziel ist, dass wir die Vertrauenskrise überwinden und verlorene Glaubwürdigkeit zurückgewinnen. Mit Offenheit, Transparenz und mehr Mitgliedereinbindung wird uns das gelingen».Keine Rettungsflieger als Dienstflugzeuge

Auch die Rettungsflieger sollen in Zukunft nicht mehr für Dienstreisen genutzt werden. Meyer: «Wir werden diese Praxis im Präsidium sicherlich diskutieren und ändern. Die Kritik der letzten Tage habe ich verstanden und nehme sie an.»Von dpa

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