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Afrikanische Gemeinde zieht ein

Neuapostolische Kirche in Nette

Die neuapostolische Kirche in Nette ist das neue Domizil der euro-afrikanischen Gemeinde "Christ-for-all Evangelistic Ministries". Mit einem Gospel-Gottesdienst wollen die rund 100 Mitglieder, vornehmlich Ghanaer, am Sonntag ihren Einzug feiern.

NETTE

, 30.04.2014
Afrikanische Gemeinde zieht ein

Der Gospelchor der Gemeinde "Christ-for-all", hier bei der Feier zum 20-jährigen Bestehen der Kirche, ist auch schon in der Reinoldikirche aufgetreten.

„Wir sind eine konfessionell nicht gebundene christliche Kirche mit deutschlandweit 500 Mitgliedern, die sich integrieren und etablieren möchte“, erklärt der pensionierte Gesamtschullehrer Michael Eckermann, der selbst katholische Theologie studiert hat und vor acht Jahren Mitglied der Gemeinde wurde.

„Die Nationalität spielt bei uns keine Rolle. Genauso wenig wie Hautfarbe und Bekenntnis. Unsere Kirche steht allen Menschen offen“, erklärt Eckermann. Bislang gehörten auch acht deutsche Gläubige „Christ-for-all Evangelistic Ministries“ an.

Die euro-afrikanische Gemeinde gibt es bereits seit über 20 Jahren in Dortmund, mitgegründet hat sie Pastor Francis Amoah. Bis Ende April hatte sie ihr Domizil am Hafen. „Doch dort waren die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichend“, erklärt Michael Eckermann den Umzug. In Nette sei nun Platz genug für die Sonntagsschule mit Bibelarbeit nach den Gottesdiensten, Chorproben und den Nachhilfeunterricht, den Eckermann den Jugendlichen der Gemeinde erteilt.

Höhepunkte des Gemeindelebens seien aber die Gospel-Gottesdienste, so Eckermann: „Wir tanzen, singen, klatschen und bewegen uns. Diese spirituelle Erfahrung ist Antrieb für unbändigen Lebenswillen.“  

Der Eröffnungsgottesdienst in der Netter Kirche an der Dörwerstraße 40 in englischer und deutscher Sprache beginnt am Sonntag (4. 5.) um 10.30 Uhr und dauert ca. eineinhalb Stunden.
Nach einer Pause folgt ein weiterer Gottesdienst in Twi (amtliche Sprache Ghanas). In beiden Gottesdiensten singt der Gospelchor mit Sängerin Gabriela Kyeremateng, 15-jährige Schülerin am Leibniz-Gymnasium.
Um 12 Uhr beginnt die Sonntagsschule. Es wird in der Bibel gelesen und darüber gesprochen.

 

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