Alle Generationen wohnen unter einem Dach

Neubau an der Dörwerstraße

Nette soll auch städtebaulich attraktiver werden: In der Albert-Schweitzer-Realschule wurden am Donnerstag die Pläne für die Bebauung des Grundstücks Dörwerstraße 43-45 vorgestellt, auf dem heute noch ein verlassenes Supermarkt-Gebäude steht. Die Planer hatten ein paar sehr interessante Ideen.

NETTE

, 05.11.2016, 01:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass die „Änderung Nr. 6 des Bebauungsplanes Mg 115“, so die offizielle Bezeichnung, sozial gefördertes Wohnen, eine Kita mit U3-Betreuung und eine Demenzwohngruppe beinhalten würde, war bereits bekannt. Am Donnerstagabend folgten alle weiteren Details.

Gruppenräume von der Straße abgeschirmt

Auf der nordöstlichen Seite des 4213 Quadratmeter großen Geländes entsteht ein L-förmiges Gebäude, das die neu entstehende Grünfläche im Zentrum zur Dörwer- und zur Butzstraße abschirmt. In diesem Haus treffen sich die Generationen. Im Erdgeschoss findet die neue Kita mit fünf Gruppen ihren Platz. Die Funktionsräume befinden sich an den zur Straße gewandten Seiten, die Gruppenräumen innen an der Grünfläche. 

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Neubau Dörwerstraße

Bei der Präsentation des Neubaus an der Dörwerstraße stellten die Planer detaillierte Pläne vor.
04.11.2016
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Computer-Illustrationen bieten einen Eindruck davon, wie das Mehrgenerationen-Projekt an der Dörwer-Straße aussehen könnte.© Martina Hengesbach
Computer-Illustrationen bieten einen Eindruck davon, wie das Mehrgenerationen-Projekt an der Dörwer-Straße aussehen könnte.© Martina Hengesbach
Computer-Illustrationen bieten einen Eindruck davon, wie das Mehrgenerationen-Projekt an der Dörwer-Straße aussehen könnte.© Martina Hengesbach
Computer-Illustrationen bieten einen Eindruck davon, wie das Mehrgenerationen-Projekt an der Dörwer-Straße aussehen könnte.© Martina Hengesbach
Computer-Illustrationen bieten einen Eindruck davon, wie das Mehrgenerationen-Projekt an der Dörwer-Straße aussehen könnte.© Martina Hengesbach
Computer-Illustrationen bieten einen Eindruck davon, wie das Mehrgenerationen-Projekt an der Dörwer-Straße aussehen könnte.© Martina Hengesbach
Computer-Illustrationen bieten einen Eindruck davon, wie das Mehrgenerationen-Projekt an der Dörwer-Straße aussehen könnte.© Martina Hengesbach
Computer-Illustrationen bieten einen Eindruck davon, wie das Mehrgenerationen-Projekt an der Dörwer-Straße aussehen könnte.© Martina Hengesbach
Schlagworte Nette

In der Etage darüber wird es zwölf Wohneinheiten für demenzerkrankte Menschen geben. Auf dieser Etage gibt es einen umlaufenden Balkon mit Blick auf die Grünfläche. Träger der Einrichtungen wird die Caritas sein. 

Für das südliche Ende des Grundstücks ist das Gebäude mit den sozial geförderten Wohnungen vorgesehen. Die Wohnungen haben verschiedene Zuschnitte. Für allein stehende Mieter gibt es 45 Quadratmeter große Wohnungen, Paare wohnen auf 62 Quadratmetern, allein stehende Mütter mit ihrem Kind auf 65 und Rollstuhlfahrer auf 70 Quadratmetern.

Zusammenspiel von roten Ziegeln und grauem Putz

Optisch bieten die Gebäude ein Zusammenspiel von roten Ziegeln und grauem Putz. Das Wohngebäude zeigt außerdem ein erstaunliches Gestaltungselement. Weil das Gebäude nicht unterkellert ist, wird es für die Mieter zusätzlichen Stauraum auf dem Dach geben, der wie ein kleiner Buckel aussieht. Rund um die neuen Gebäude entstehen 23 neue Parkplätze, sowohl für Mieter reservierte als auch freie Parkbuchten an der Butzstraße.

Der Bauantrag für das gesamte Projekt wurde bereits gestellt. Die Unterlagen liegen bis zum 15. November im Planungsamt aus. Bis dahin können auch Gestaltungsvorschläge eingereicht werden. Mit dem Beginn der Abrissarbeiten und danach dem Baubeginn wird für das 2. Quartal 2017 gerechnet.