Allein kann ja jeder

Jutta Profijt

Ziemlich viele Ideen hat Autorin Jutta Profijt in ihren Roman "Allein kann ja jeder" gepackt. Da geht es um eine Wohngemeinschaft in einem besetzten Haus. Natürlich mit skurrilen Bewohnern. Zwei Rentner und ein Lehrer, sie sind pleite, weil sie einem betrügerischen Bauinvestor aufgesessen sind.

09.08.2015, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Rentnerin ist eine Hippie-Oma mit ordentlicher Tochter Ellen und Enkelin Kim, die ebenfalls einziehen, da Ellen Ex-Mann das gemeinsame Haus verkauft hat. Der Lehrer ist natürlich der verhasste Physikpauker von Kim.

Viele Klischees

Im Keller des besetzten Hauses lebt ein Illegaler, der von Kim versorgt wird. Dann gibt´s noch zwei Mordfälle, neue verwandtschaftliche Beziehungen und auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

Ellen schnappt sich den ermittelnden Polizisten. Eine krude, mit vielen Klischees gespickte Mischung, die den Leser wohl fesseln soll.

Jutta Profijt: Allein kann ja jeder, 336 S., dtv, 14,90 Euro, ISBN 978-3-423-26060-2.

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