Als Clara Dorn ein bisschen heilig wurde

Susanna Mewe

Hübsch sarkastisch hat Susanna Mewe ihren Roman "Als Clara Dorn ein bisschen heilig wurde" verfasst. Ihre Heldin Clara ist 69 Jahre alt, als sie feststellt, dass es ihr nicht egal ist, wenn niemand zu ihrer Beerdigung kommen würde. Damit das nicht eintrifft, muss sie ihr Leben ändern.

14.02.2017, 11:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem Tod ihrer besten und einzigen Freundin verlässt die egoistische Lebefrau Hamburg und ihren Liebhaber, ein Ex-Model, und macht sich auf den Weg zu ihrer Tochter Katrin ins Münsterland. Ihrer langweiligen Heimat hatte sie einst den Rücken gekehrt, ihr 14-jähriges Kind in die Obhut ihrer Mutter gegeben.

Unterhaltsam

Kein Wunder, dass Katrin, deren Ehemann spurlos verschwunden ist, nicht erbaut ist, als die Mama bei ihr einziehen will. Skeptisch beobachtet sie das Treiben der Mutter, die unbedingt in einen katholischen Wohlfahrtsverein aufgenommen werden will. Bei dem sorgt Clara dann für allerhand Durcheinander - oder eben für kleine Wunder, wie Heilige das so machen.

Unterhaltsame Lektüre.

Susanna Mewe: Als Clara Dorn ein bisschen heilig wurde, 287 S., dtv, 14,90 Euro, ISBN 978-3-423-26125-8.

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