Als es noch kein Handy gab

30.01.2019, 20:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Telefonzellen am Hauptbahnhof Dortmund.Geschwinder

Telefonzellen am Hauptbahnhof Dortmund.Geschwinder © Sabine Geschwinder

Selm. Wer eine Autopanne hat – am besten noch irgendwo, wo keine anderen Menschen sind – der freut sich, wenn er ein Handy dabei hat und Hilfe rufen kann. Heute sind es die meisten Menschen gewohnt, dass sie immer erreichbar sind. Früher war das noch anders. Als Handys noch neu waren, waren sie sehr teuer und auch sehr groß.

Einfach in die Hosentasche stecken konnte man sie nicht. Außerdem war das Netz noch nicht so gut ausgebaut wie heute, und der Empfang nicht überall möglich. Bevor es Handys gab, haben die Menschen zu Hause mit einem Festnetztelefon telefoniert. Und wer von unterwegs dringend jemanden erreichen wollte, ist in eine Telefonzelle gegangen. Dort hat man mit Münzen bezahlt. Außerdem gab es in den Telefonzellen immer ein großes Telefonbuch mit vielen Seiten, in dem man die gewünschte Nummer nachschlagen konnte.

Telefonzellen gibt es auch heute noch, allerdings sind es viel weniger geworden, da sie durch die vielen Handynutzer nicht mehr so stark benötigt werden wie früher. Heute werden viele Telefonzellen auch für andere Zwecke benutzt. Zum Beispiel, um dort Bücher hineinzulegen, die man tauschen möchte.

Sabine Geschwinder