Als Kulturstadt landet Dortmund auf Platz 26 von 30

Bochum auf Platz 18

Das Ergebnis ist niederschmetternd. Im "Kulturstädteranking" des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) landet Dortmund nur auf Platz 26 der 30 größten deutschen Städte. Münster schafft es immerhin auf Platz 11. Bochum gelangt mit Platz 18 ins akzeptable Mittelfeld. Gelsenkirchen, Wuppertal und Duisburg tragen die rote Laterne.

DORTMUND

, 03.07.2014, 22:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Als Kulturstadt landet Dortmund auf Platz 26 von 30

Die Nachfrage nach Karten ist auch im Dortmunder Opernhaus nicht so stark wie in anderen Städten.

Bei den Kulturausgaben je Einwohner pro Jahr siegt Frankfurt am Main mit 222 Euro. Im Ruhrgebiet sind es gerade mal 112 Euro in Essen (Platz 13), 104 Euro in Bochum (Platz 14), 102 Euro in Dortmund (Platz 15), 95 Euro in Münster (Platz 19) und nur 79 Euro in Gelsenkirchen (Platz 25).

Bochum, Dortmund und Münster geben 16 Euro pro Einwohner für die öffentlichen Bibliotheken aus. In der Siegerstadt Stuttgart sind es 36 Euro pro Einwohner. Die eifrigsten Leser gibt es in Münster. Die Stadt erreichte mit 170 Bibliotheksnutzern je 1000 Einwohner den ersten Platz. Essen hat 90, Dortmund 86 und Bochum nur 71 (Platz 27).

Gut schneidet Bochum beim Kino-Angebot ab. Mit 16,9 Plätzen je 1000 Einwohner schafft es die Stadt auf Platz 8. Münster landete mit 11,5 Plätzen auf Platz 21, Dortmund liegt weit abgeschlagen mit 8,7 Plätzen auf Platz 28.

Künstler leben vor allem in Berlin, Hamburg, München und Köln. In Bochum gibt es 722, in Dortmund 1237 und in Münster 1207 Künstler. Die „Künstlerdichte“ – also Kunstschaffende je 1000 Einwohner – bringt Münster auf Platz 11, Dortmund auf Platz 25 und Bochum auf Platz 26. Bei den Umsätzen in der Kulturwirtschaft ist Essen Spitze mit 5500 Euro pro Einwohner. Das ist bundesweit Platz 4. In Münster sind es 2170 Euro, in Bochum 1500 Euro und in Dortmund nur 1300 Euro pro Einwohner.

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