Als Praline oder Muffin: Vier kreative Käsekuchen­varianten zum Nachbacken

Rezeptideen

Quarkkuchen ist bei kalorienbewussten Genießern und Naschkatzen beliebt. Ob klassisch aus der Springform, als Muffin oder als Praline: Käsekuchen ist vielfältig. Vier Rezepte zum Ausprobieren.

19.07.2021, 15:14 Uhr / Lesedauer: 3 min
Käsekuchen ohne Boden spart nicht nur Zeit. Viele finden die Creme pur auch am leckersten.

Käsekuchen ohne Boden spart nicht nur Zeit. Viele finden die Creme pur auch am leckersten. © picture alliance/dpa/Rama

Sein Lieblings­käsekuchen? Ganz klar: Schoko-Birne. „Schön gekühlt, das saftige Obst, die Schokolade – einfach herrlich“, schwärmt Torsten Schink. Er sollte es wissen, schließlich backt er viele Käsekuchen: Acht bis zehn Varianten verkauft er täglich in seinem Café Guam im Holländischen Viertel in Potsdam. Insgesamt 30 Varianten bietet er im Wechsel an.

Käsekuchen? Das klingt für manche möglicherweise erst mal langweilig. Vielleicht, weil man Großmutters Variante mit Rosinen und trockenem Boden vor Augen hat. Schink winkt ab. „Käsekuchen ist bei den Gästen total beliebt, er ist leicht herzustellen und zu händeln und lässt sich in unzähligen Variationen backen: mit Kokos im Sommer, mit Spekulatius im Winter, mit Bienenstichtopping.“

Frischkäse oder Quark als Grundlage

Nicht nur das macht den Kuchen so beliebt. Auch sein Brennwert ist im Vergleich zu Sacher- und Sahnetorte vergleichsweise gering. Dem Quark – der in den meisten Rezepten verwendet wird – oder dem Frischkäse sei dank. Letzterer verleiht dem Gebäck auch seinen Namen.

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Übrigens: Glaubt man alten Überlieferungen, haben bereits die Menschen im alten Rom und im antiken Griechenland gern Käsekuchen gegessen. Höchst­wahrscheinlich würden ihnen auch diese Rezepte gefallen.

Käsekuchen ohne Boden backen: So geht’s

Zu Beginn eine klassische Variante des Quarkkuchens. Dank der Zugabe von Fruchtsaft wird er besonders saftig.

Das wird gebraucht:

250 g weiche Butter, 150 g Zucker, 3 Eier, 2 Packungen Vanillepuddingpulver, 80 ml Obstsaft (zum Bespiel Orange-, Maracuja- oder auch gemischter Saft), etwas abgeriebene Orangenschale, 1 TL Backpulver, 1 kg Magerquark

So geht’s:

Zucker und Butter schaumig rühren, Eier einzeln unterrühren. Das Puddingpulver mit Backpulver und der Orangenschale dazugeben, alles gut verrühren. Dann den Quark und den Obstsaft gründlich unterheben. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und bei 130 Grad (Ober- und Unterhitze) circa 60 bis 80 Minuten backen. Ist der Backofen zu heiß, besteht die Gefahr, dass der Teig überläuft.

Pralinen mit Käsekuchengeschmack selbst machen

Ein Rezept für den kleinen Hunger: Diese Kugeln aus Käsekuchenteig werten jedes Büfett und jede Kaffeetafel auf. Und auch diejenigen, die ganze Tortenstücke zu wuchtig finden, werden Freude an den Pralinen haben.

Das wird gebraucht (15 Stück):

100 g Kekse (Vollkorn-, Butter- oder Schokokekse), 125 g Doppelrahm­frischkäse, 1 ½ EL Mango-Maracuja-Konfitüre, ½ EL Zitronensaft, ½ Prise Salz, 50 g weiße Schokolade, Deko (Beeren, Pistazien, Süßigkeiten, Streusel und so weiter), Holzspieße

So geht’s:

Kekse fein mahlen. Dann in einer Schüssel Frischkäse mit Konfitüre, Zitronensaft und Salz verrühren. Keksmehl hinzugeben und alles sorgfältig verkneten. Die Masse zu 15 walnussgroßen Kugeln formen. Schokolade hacken und über dem Wasserbad schmelzen. Holzspieß in die Käsekuchenkugeln stecken und diese in die Schokolade tauchen. Pralinen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, verzieren und trocknen lassen.

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Käsekuchen-Muffins mit Streuseln backen

Besonders für Kinder oder als süßer Mittagspausen­snack sind diese Muffins optimal. Denn man kann sie einfach aus der Hand essen.

Das wird gebraucht (für 12 Stück):

Für den Teig: 125 g weiche Butter, 125 g Zucker, 1 Ei, 250 g Mehl, 1 TL Backpulver

Für die Füllung: 250 g Quark, 75 g Zucker, 75 g Butter (zerlassen), 1 Ei, ½ Päckchen Vanillepudding­pulver

Für die Streusel: 1 EL Mehl

So geht’s:

Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Muffinformen einfetten. Die Butter mit Zucker schaumig schlagen, das Ei unterrühren. Dann Mehl und Backpulver miteinander vermengen, unter den Teig heben und alles kräftig zu einem Teig verkneten. In Folie eingewickelt rund 30 Minuten kalt stellen.

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Für die Füllung den Quark mit Zucker cremig rühren. Dann kommen zerlassene Butter und das Ei dazu. Schließlich noch das Vanille­pudding­pulver unterheben. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa einen Zentimeter dick ausrollen, zwölf Teigkreise ausstechen und damit die Muffinförmchen auskleiden.

Den restlichen Teig mit einem Esslöffel Mehl zwischen den Händen zu Streuseln zerkrümeln. Abschließend die Füllung gleichmäßig auf die Förmchen verteilen, mit Streuseln bedecken und im heißen Ofen ungefähr 30 Minuten backen.

Käsekuchen mal anders: die exotische Variante mit Kokosraspeln

Zartbitter­schokolade und Kokosraspeln sind per se schon eine sehr leckere Kombination. Beides in einem Käsekuchen zu vereinen ergibt eine geschmackvolle und exotische Süßigkeit.

Das wird gebraucht:

Für den Teig: 4 Eier, 4 EL Zucker, 100 g Sahnequark, 1 Packung Backpulver, 100 g Kokosraspeln, 160 g Mandelmehl, 50 ml Kokosöl, Abrieb einer halben Bioorange

Für die Glasur: 200 g Zartbitter­schokolade, 50 ml Kokosmilch, Kokosraspeln zum Bestreuen

Zum klassischen Käsekuchen gibt es eine Menge Alternativen.

Zum klassischen Käsekuchen gibt es eine Menge Alternativen. © Pixabay

So geht’s:

Eier mit Zucker schaumig schlagen und mit dem Quark glatt rühren. Dann kommen Backpulver und Kokosraspeln hinzu sowie Mandelmehl, Kokosöl und Orangenabrieb. Die Masse in eine Backform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad Umluft für 40 Minuten backen.

Für die Glasur wird die Schokolade in einem Topf in der Kokosmilch geschmolzen und über den Kuchen gegossen. Mit den Kokosraspeln dekorieren.

Der Artikel „Als Praline oder Muffin: Vier kreative Käsekuchen­varianten zum Nachbacken“ stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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