"Alte Liebe noch nicht erkaltet"

WITTEN Professor Birger Priddat kommt zurück an die Ruhr. „Als alter Wittener freue ich mich absolut darauf“, sagt der designierte Präsident. Seine Liebe zu Uni und Stadt ist auch in den letzten Jahren am Bodensee nicht erkaltet.

von Von Beatrice Haddenhorst

, 25.07.2007, 15:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Alte Liebe  noch nicht erkaltet"

Prof. Dr. Birger Priddat, der neue Präsident der Uni Witten/Herdecke.

Aber nicht einmal Birger Priddat weiß, wann er wirklich wieder zurück an die Ruhr kommt. Vielleicht schon zum Wintersemester?  Sein Vertrag an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen läuft nämlich eigentlich bis ins nächste Jahr.  Wie auch immer: Selbstbewusst geht der Wirtschaftswissenschaftler an die neue Aufgabe heran: „Ich weiß, dass ich das kann. Ich kenne die Uni und den Bildungsmarkt und habe in Friedrichshafen wertvolle Erfahrungen gesammelt.“

Fehlender Stil bei der Kündigung

Zunächst will Priddat am neuen alten Arbeitsplatz mit vielen Leuten reden, wissen welche Vorstellungen sie von der Zukunft der Uni haben. Vor allem die Forschung möchte er vorantreiben. Da hält er auch Kooperationen mit anderen Universitäten für erstrebenswert: Seinen Vorgänger, Wolfgang Glaathaar, so sagt Priddat, kennt er nicht. Stillos fand er jedoch, dass dieser ihm seine Gastprofessur, die er auch nach dem Umzug an den Bodensee noch hatte, „um einen Fuß in Witten zu behalten“, 2005 einfach per Brief gekündigt habe. Lesen Sie mehr in der Printausgabe...