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Alte Musik von jungen Künstlern

DORSTFELD In den herrschaftlichen Räumen des "Blauen Salons" hatten Zuhörer jetzt die Möglichkeit ein Kinderkonzert der besonderen Art zu genießen.

von Von Karina Wolfsdorff

, 29.11.2007
Alte Musik von jungen Künstlern

Die jungen Künstler überzeugten ihre Zuhörer nicht nur mit ihrem kindlichen Charme, sondern auch mit ihrem musikalischen Können.

Sanfte Klaviermusik, begleitet von zarten Tönen einer Violine, dringen aus dem blauen Salon im Schulte-Witten Haus in Dorstfeld in das Ohr des Zuhörers, der noch schnell über den weiten Flur huscht und hinter der schweren dunklen Tür des Salons verschwindet. Es ist Eile geboten, denn verpassen will dieser Gast das virtuose und romantische Schülerkonzert ganz sicher nicht.

Der Deutsche Tonkünstler-Verband hatte einen Musikabend zum Thema "Tag der Hausmusik" organisiert, um dem musikalischen Nachwuchs die Möglichkeit zu bieten, ihr Können einem Publikum zu präsentieren.

"Es ist die tollste Musik der Welt, die wir heute genießen werden", verspricht Brigitte Fischer, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Tonkünstler- Verbandes, den Zuhörern. Musikalische Wünsche für Liebhaber der romantischen Musik ließ dieser Abend mit Stücken von Chopin, Brahms und Händel nicht offen.

Spaß

Jedoch wünschte man sich weitere Kostproben der musikalischen Darbietung mancher kleiner und großer Schüler. So entzückten die achtjährige Clara Busemann am Violoncello und der zehnjährige Patrick Oppelcz mit seiner Violine und einem Stück von Franz Schubert das Publikum. Nervös waren die beiden trotz des schwierigen Stückes nicht. "Nee, das macht Spaß, außerdem machen wir das nicht zum ersten Mal", verrät der zehnjährige Patrick. Die beiden Nachwuchs-Musiker belegten schon den ersten Platz bei "Jugend musiziert" und wollen in diesem Jahr als Duo erneut bei dem bundesweiten Musikwettbewerb auftreten.

Daumen drücken

Nervös waren an diesem Abend viel mehr die Musiklehrerinnen als die Schüler. Denn während die 13-Jährige Svenja Brakemeier ein Stück von Chopin zum Besten gibt, steht ihre Lehrerin Rabjana Ehrenstein nervös in einer Ecke des blauen Salons und tritt von einem Bein auf das andere. "Ich kann nicht still sitzen, wenn meine Schüler spielen. Es ist wirklich toll, dass es mit solchen Konzerten eine Möglichkeit für die Kinder gibt, ihr Können zu zeigen. Das ist doch die größte Motivation", weiß Rabjana Ehrenstein. Auch im Publikum fieberte man mit und drückte den jungen Künstlern kräftig die Daumen. 

www.dtkv-nrw.de

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