Alternative gab es nicht

HÖCHSTEN War es 2003 eine falsche Entscheidung, den "Youngster Point" auf dem Höchsten in direkter Nachbarschaft zu einem Bordell aufzubauen? Jugendtreffleiter Christian Peltzer antwortet im Interview.

05.02.2008, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christian Peltzer leitet den Jugendtreff auf dem  Höchsten ehrenamtlich.

Christian Peltzer leitet den Jugendtreff auf dem Höchsten ehrenamtlich.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass der FKK-Club zuerst da war.Peltzer: Richtig, aber sobald Leben auf das Grundstück kommt - und wenn es nur die Eröffnung einer Dönerbude ist - gibt es sofort Ärger. Die Immobilie stand lange leer. Der FKK-Betreiber kann eben nicht davon ausgehen, dass er ein alleiniges Nutzungsrecht hat.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass der FKK-Club zuerst da war.Peltzer: Richtig, aber sobald Leben auf das Grundstück kommt - und wenn es nur die Eröffnung einer Dönerbude ist - gibt es sofort Ärger. Die Immobilie stand lange leer. Der FKK-Betreiber kann eben nicht davon ausgehen, dass er ein alleiniges Nutzungsrecht hat.

Gab es keine Alternative zu dem Standort?Peltzer: Die Suche war 2003 sehr schwierig. Es gab einen runden Tisch mit Politik, Handel, Vereinen und Kirchen. Allen war klar, dass es für Jugendliche eine Lösung geben muss. Das 400 Quadratmeter große Ladenlokal stand damals leer. Eine Alternative dazu gab es nicht - und sie gibt es bis heute nicht. Die Lage an der Wittbräucker Straße 370 ist zentral und gut mit dem Bus zu erreichen, die Jugendlichen und Eltern haben kein Problem mit dem Bordell.

www.youngster-point.de

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