Alternative zur vorschnellen Verpflichtung

Tierpatenschaft

In der Vorweihnachtszeit hat das Tierheim seine Vermittlung eingestellt. Es will den unseligen Trend, Tiere zu verschenken, nicht unterstützen. Schließlich wünschen sich viele Kinder zu Weihnachten einen lebendigen Gefährten. Tierpfleger Yanick Schmitz gibt uns dafür einen guten Alternativrat.

ANNEN

20.12.2013, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schmitz empfiehlt dagegen, ein anderes Geschenk: eine Tierpatenschaft. Mit einem Patentier könne eine Familie sich beschäftigen und schauen, ob es zu ihr passt. Paten können sich den Schützling selbst aussuchen oder von den Pflegern aussuchen lassen. Den Preis für dieses Angebot kann jeder selbst bestimmen: „Wir haben aber einen Mindestwert von zehn Euro im Monat“, erklärt Schmitz.

Auch am Montag können Kurzentschlossene noch einen Tierpatenschaft im Heim an der Wetterstraße auf den Weg bringen. Über Weihnachten ist das Tierheim zudem geöffnet, die sechs hauptamtlichen Angestellten – unter ihnen zwei Vollzeitkräfte – wechseln sich mit den Feiertagsschichten ab. Gleich nach Weihnachten nehmen Yannick Schmitz und seine Kollegen auch die Vermittlung wieder auf und suchen für ihre Schützlinge ein neues Zuhause. Das Team weist darauf hin, dass es im Fressnapf an der Dortmunder Straße auch einen Wunschbaum für seine Schützlinge aufgebaut hat.

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