Am Ufer angelegt

HOMBRUCH Bereits vor drei Jahren haben die evangelischen Kirchengemeinden Barop, Eichlinghofen und Hombruch die Segel gesetzt und Kurs in Richtung Südwest genommen.

von Von Jens Lukas

, 25.01.2008, 16:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Laden ein: Die Pfarrerin Britta Hülsewig (links) und Werner Giese (Vorsitzender Bevollmächtigungsausschuss). Lukas</p>

<p>Laden ein: Die Pfarrerin Britta Hülsewig (links) und Werner Giese (Vorsitzender Bevollmächtigungsausschuss). Lukas</p>

Mit dem Vereinigungs-Gottesdienst am Sonntag (27.1.) legen die Protestanten ab 9.30 Uhr in der Hombrucher Kirche am Markt am neuen Ufer an.

Auf den Höhepunkt der Veranstaltung freuen sich Pfarrerin Britta Hülsewig und Werner Giese (Vorsitzender des Bevollmächtigten-Ausschusses) als Gastgeber bereits: Gegen 9.45 Uhr trifft die Vereinigungs-Urkunde der Landeskirche aus Bielefeld ein. Das Dokument wird von Klaus Wortmann, der Superintendent des Kirchenkreises Dortmund-Süd, der neuen Gemeinde überreicht.

"Dann sind wir die fünftgrößte Gemeinde in Dortmund", betont Werner Giese stolz - mit 11 000 Mitgliedern. Giese bedauert die Schließung von Gemeinde-Einrichtungen, sieht in der Vereinigung allerdings auch eine große Chance: "Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, eine neue Gemeinde zu gestalten - aus drei Gemeinden mit drei verschiedenen Sichtweisen, Arbeitsweisen und Strukturen." Zumal in die Vergabe des Paul-Schneider-Hauses (Eichlinghofen) in Erbpacht gar eine dauerhafte, finanzielle Einnahmequelle geschaffen wurde.

Der politische Mittelpunkt und Veranstaltungschwerpunkt der neuen Gemeinde Südwest liegt in der Hombrucher Kirche am Markt mit dem Gemeindebüro. Pfarrerin Hülsewig: "Viele Baroper und Eichlinghofer kommen auch zweimal in der Woche an den Markttagen hier hin."

Die Arbeit mit Kindern sei in Barop gut beheimatet, so Werner Giese. In Eichlinghofen werde womöglich ein Haus frei, um dort die erfolgreiche Jugendarbeit mit dem Projekt "Clever" weiterzuführen.

www.kirche-do-suedwest.de