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An diese Impfungen müssen auch Erwachsene denken

Impfen

Gerade Erwachsene haben beim Thema Impfen großen Nachholbedarf. Diese Schutzimpfungen sind auch im Erwachsenenalter noch wichtig.

22.06.2019 / Lesedauer: 2 min
An diese Impfungen müssen auch Erwachsene denken

© picture alliance / Sophia Kembow

Studien zeigen: Kinder sind in der Regel viel gründlicher geimpft als Erwachsene. Das hat weniger mit der Überzeugung der Erwachsenen als mit fehlenden Infos und Nachlässigkeit zu tun.

Nach diesen Impfungen sollten Erwachsene Ihren Hausarzt fragen:

  • Impfungen gegen Tetanus und Diphtherie müssen alle zehn Jahre aufgefrischt werden.
  • Der Impfschutz gegen Keuchhusten – auch Pertussis genannt – muss einmalig im Erwachsenenalter erneuert werden.
  • Die STIKO, die Ständige Impfkommission, empfiehlt Erwachsenen, ihren Impfschutz gegen Polio überprüfen zu lassen. Nicht alle über 18-Jährigen haben die Grundimmunisierung und die nötige Auffrisch-Impfung erhalten.
  • Ab 60 Jahren sollten Erwachsene eine Standardimpfung gegen den Erreger Pneumokokken erhalten.
  • Für alle, die nach 1970 geboren sind, empfiehlt die STIKO, den Impfschutz gegen Masern überprüfen zu lassen. Nicht alle Erwachsenen haben die notwendige zweite Impfung erhalten.
  • Erwachsene ab 60 Jahren und Personen mit chronischen Erkrankungen, sollte sich jährlich gegen Grippe impfen lassen. Auch Schwangeren wird der Impfschutz empfohlen.
  • Seit kurzem wird Erwachsenen ab 60 Jahren eine Impfung gegen Gürtelrose empfohlen. Menschen mit Grunderkrankungen oder geschwächtem Immunsystem wird die Impfung bereits ab 50 Jahren empfohlen. Die Impfung wird in zwei Dosen verabreicht.
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