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Angst vor dem totalen Verkehrskollaps

Hafenerweiterung

Der geplante Hafenausbau beschäftigt den SPD-Ortsverein Mailoh-Deusen. Denn der rechnet durch ein neues Containerterminal mit höherem Verkehrsaufkommen.

DEUSEN

23.03.2011 / Lesedauer: 2 min
Angst vor dem totalen Verkehrskollaps

Das Gelände für das neue Container-Terminal wird bereits vermessen.

„Sollten diese Pläne umgesetzt werden, droht im Osten des Stadtbezirks Huckarde mit zusätzlichen rund 100 000 Lastwagen pro Jahr auf den Straßen ein Verkehrskollaps“, befürchtet der Sprecher der SPD in der Bezirksvertretung Huckarde Gerd Hendler. „Daher legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Erschließung dieses riesigen Areals.“ Mögliche Verkehrsprobleme hat auch Manfred Kossak fest im Blick: „Ohne eine vernünftige Verkehrsplanung geht nichts.“ Der Hafenvorstand will das Thema mit den Betroffenen weiterhin „offen und ehrlich diskutieren, betonte aber auch, dass die Planung für die Hafenerweiterung noch in den Kinderschuhen stecke.

Die Mitglieder des Ortsvereins wollen nun einen Forderungskatalog für die Verkehrserschließung erstellen und an ihre Huckarder Mandatsträger weiterreichen. Erste Vorschläge gibt es schon, wenn die Anbindung über die Lindberghstraße erfolgen sollte: Die Deusener Straße müsse dann ab Weidenstraße bis zur Ellinghauser Straße für LKW-Verkehr über 7.5 Tonnen gesperrt werden, um die Deusener Siedlung zu entlasten, fordet die SPD. Ein Kreisverkehr an der Ecke Hülshof/Lindbergstraße/ Emscherallee könne in Zukunft helfen, Staus zu verhindern. „Zudem“, so Ortsvereinsvorsitzender Gerhard Hendler, „wäre eine Verbreiterung der Emscherallee in Richtung Norden ab Lindberghstraße denkbar. Und das Nadelöhr ab Huckarder Abzweig muss auch in diesem Zusammenhang neu überdacht werden.

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