Anschlussstelle der A44 für 750.000 Euro

Straßenumbau im Plan

Die eine Hälfte ist geschafft, die andere läuft: Der Umbau der Anschlussstelle Annen der A44 an der Dortmunder Straße liegt im Zeitplan. „Der Tiefbau an der Auffahrt in Fahrtrichtung Bochum ist fertig, die Verkehrssicherheitsfirma baut nun die Signalanlage auf“, sagt der Sprecher von straßen.nrw, Markus Miglietti.

ANNEN

von Irene Steiner

, 14.08.2014, 05:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Dazu kommt auch auf dem Radweg eine Induktionsschleife ein Stück vor der Ampel“, so Bade. Radfahrer lösen beim Überfahren der Schleife einen Impuls aus, so dass der lästige Griff zur Taste, mit der die Ampelschaltung ausgelöst wird, in Zukunft entfällt. Von der schon fertiggestellten Auffahrt in Richtung Bochum werden die Kabel zu der anderen Auffahrt geführt. Rund ein Kilometer Leerrohre wurden im Boden verlegt. Nicht alles konnte durch Horizontalbohrungen unter der Oberfläche gezogen werden.

„Man braucht für das Gerät doch rund sechs Meter Platz, um den Bohrer ansetzen zu können“, sagt Bade. Deshalb gibt es an der Dortmunder Straße beides: Zum einen die elegante Lösung, bei der die Kabel aus einem kleinen Loch unterirdisch in einem kleinen Krater erscheinen. Und die klassischen Gräben, in denen die Leerrohre weiter oberirdisch verlegt werden. Bis Anfang September sollen die Arbeiten auch an der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Dortmund abgeschlossen sein.

Dann muss noch die Ampelanlage auch hier montiert werden und anschließend das System in Betrieb genommen werden. Unangenehme Überraschungen in Form von unbekannten Hohlräumen habe es während der Bauarbeiten nicht gegeben, so Bade. Die Arbeiten liegen voll im Plan, die Kosten auch: 750.000 Euro aus Bundesmitteln verbaut straßen.nrw hier, um die Anschlussstelle, an der in der Vergangenheit immer wieder Unfälle passierten, verkehrssicherer zu machen.

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