Anwohner erfahren Neues über zukünftige Pläne

Westfalenhütte

SCHARNHORST Fast anderthalb Jahrzehnte Industriegeschichte stecken in dem Gelände der Westfalenhütte. Nun kommt langsam Klarheit in die Pläne zur künftigen Nutzung des riesigen Areals.

von Von René Langhoff

, 07.11.2009, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Gelände der Westfalenhütte soll mit neuen Unternehmen besiedelt werden.

Das Gelände der Westfalenhütte soll mit neuen Unternehmen besiedelt werden.

Von großem Interesse ist dabei vor allem das Gelände der alten Sinteranlage. Dort verhandelt Thyssen Krupp, der Eigentümer des Geländes, mit einem Investor, der ein Logistikzentrum ansiedeln möchte. Um die Fläche an das überörtliche Verkehrsnetz anzuschließen, soll die Rüschebrinkstraße nach Westen verlegt werden. Im weiteren Verlauf soll die neue Straße in einem Bogen um den Baumarkt Jessen und durch das Gelände von Thyssen Krupp und der Firma Cemex an die Feineisenstraße angebunden werden. Auf diesem Weg passiert die Straße jedoch vor allem das Schienennetz der Deutschen Bahn, deshalb sei eine Unterführung geplant.

Bernd Kötter versuchte, die Bedenken der Anwohner zu zerstreuen. So seien die betroffenen Wohngebiete Wambeler Holz und Wambeler Heide durch diese Planungen keinesfalls von weiteren Lärmbelastungen betroffen. Ratsvertreter Bruno Schroers (SPD) machte auf ein mögliches Szenario für Kirchderner Anwohner aufmerksam. „Solange die Bahnunterführung nicht fertig ist, werden die LKW durch Kirchderne fahren. Dann ist Scharnhorst geschützt, und alle fahren durch Kirchderne.“

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