Anwohner fürchten Unfälle im Pätchen

Radfahrer auf dem Gehweg

Im Pätchen, dem schmalen Pfad, der die Lanstroper Straße mit Wasserfuhr verbindet und zum Kurler Busch führt, stehen an beiden Seiten Gehweg-Schilder. Die würden allerdings von Radfahrern ignoriert, beschweren sich die Anwohner. Sie fürchten schlimme Verkehrsunfälle.

LANSTROP

, 28.07.2015, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fahrradfahrer benutzen immer wieder diesen schmalen Fußweg in Lanstrop, das Pättchen.

Fahrradfahrer benutzen immer wieder diesen schmalen Fußweg in Lanstrop, das Pättchen.

"Das Pätchen ist super gefährlich", sagt Janine Thoma über den schmalen Pfad der bei ihr am Haus entlangführt. Da man durch die Hecken der angrenzenden Grundstücke nur sehr schlecht in den Weg einsehen kann, befürchtet die 37-Jährige, dass es vor ihrer Haustür mal zu einem tragischen Verkehrsunfall kommt. "Die Radfahrer kommen hier herausgeschossen, so schnell kann man gar nicht reagieren."

Früher standen an beiden Eingängen des Pätchens mal silberne Bügel, die die Radfahrer zum Absteigen zwangen. "Da war diese Abkürzung zum Kurler Busch nicht so beliebt. Aber irgendwann wurden sie entfernt“, erinnert sich Thoma. Gern hätte sie die Bügel zurück. Doch ein sogenannter Mäandergang sei in diesem Weg, der nur etwa 1,70 Meter breit ist, nicht möglich, teilt die Stadt Dortmund mit.

Pätchen ist zu schmal für Bügel

„Da auch Rücksicht auf Rollstuhlfahrer, Kinderwagen etc. genommen werden muss, muss bei den versetzen Schranken ein entsprechender Abstand gelassen werden“, sagt Pressesprecher Frank Bußmann. Auf der Lanstroper Straße sei ein Bügel ebenfalls nicht möglich, da sich auf dem Gehweg der Lanstroper Straße ein Fuß- und Radweg befindet und die Radfahrer in Richtung Am Burhag eine Gehwegabsenkung vorfinden, um in die gegenüberliegende Straße abbiegen zu können.

Janine Thoma sorgt sich aber nicht nur um die Fußgänger, sondern auch um die Radfahrer. "Die Lanstroper Straße ist zwar 30er-Zone, aber viele Autofahrer halten sich da nicht daran. Und auch im Wasserfuhr geben die Bauern auf ihren Traktoren ordentlich Gas. Es ist großes Glück, dass es hier bisher noch keine Kollisionen gab", mahnt sie zur Vorsicht.

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