Anwohner gegen Aldi-Zufahrt über Spielstraße

Widumer Straße

BRECHTEN „Aldi an der Evinger Straße ja – aber keine Zufahrt über die Widumer Straße“: So lautet die Forderung von Anwohnern. Wir sprachen über das Thema mit dem Initiator Klaus Freudenthal.

von Von Petra Frommeyer

, 02.07.2009, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Initiator Klaus Freudenthal.

Initiator Klaus Freudenthal.

Ja, es gibt dazu einen Beschluss. Die ev. Gemeinde ist der größte Anlieger. Der Eingang zum Friedhof ist hier, außerdem das stark frequentierte Gemeindehaus, die Kirche und der Kindergarten, der bald Familienzentrum wird.

Das ist richtig. Wir zweifeln aber den Inhalt an. Im Gutachten steht, dass die Widumer Straße maximal mit ein bis zwei Autos pro Minute mehr belastet würde. Das ist völlig unrealistisch. Die Praxis wird das Gutachten ganz schnell widerlegen, dann ist es zu spät.

Wir sind nicht unrealstisch. Dass die Evinger Straße als Bundesstraße umgebaut wird, um von dort einen Zuweg aus Richtung Norden zu schaffen, glaube ich auch nicht. Aber von Süden wäre das ohne Probleme möglich, denn selbst die dort ansässige Imbiss-Stube hat durch die Absenkung eine Einfahrt.

Es muss einfach nach anderen Lösungen gesucht werden. Denn eines steht fest: Nicht nur die Widumer Straße wird gefährlich belastet, auch die Straßen Im Dorfe und Rauher Kamp – immerhin ohne Bürgersteige – hätten unter deutlich mehr Autoverkehr zu leiden. 

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