Anwohner und SPD Fraktion fordern Verkehrsberuhigung

Ärger am Schönen Pfad

BERGHOFER MARK Eigentlich ist eine Spielstraße in einem Wohngebiet ein Grund zur Freude. Doch am Pfarrer-Klinzing-Weg und am Vikar-Kleffmann-Weg haben die Anwohner trotzdem Sicherheitsbedenken. Denn die beiden Straßen sind dem Schönen Pfad untergeordnet - und hier wir gerast.

von Von Jörg Bauerfeld

, 04.02.2010, 15:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Anwohner und SPD Fraktion fordern Verkehrsberuhigung

Kinder und Eltern fühlen sich durch die Verkehrsregelung an der Straße Schöner Pfad nicht sicher.

Und durch die verzwickten Vorfahrtsregelungen käme es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Das sieht auch Jürgen Schädel, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion in der BV Aplerbeck so. „Wir werden prüfen lassen, ob nicht eine rechts-vor-links-Regelung auf dem Schönen Pfad möglich ist“. Durch die Vorfahrtsregelung sei eine erhöhte Gefährdung der Kinder zu beobachten.

Anwohnerin Sandra Arnscheidt-Jansen hofft, dass die Verkehrsberuhigung über das bisher bestehende Maß hinausgeht. „Zwar ist hier eine Tempo-30-Zone, doch die Autofahrer richten sich kaum danach.“ Und auch die Tatsache, dass der Schöne Pfad noch nicht einmal über einen Fußweg verfüge, würde die Situation besonders für die Kinder noch gefährlicher machen. Gerade am Morgen sei der Verkehr ziemlich stark und „dann gehen viele Kinder zur Nahe gelegenen Busenberg Grundschule.“ Zwar hatte die Bezirksvertretung schon 2008 dafür gesorgt, dass zwei mobile Verkehrswächter auf dem Schönen Pfad installiert wurden, doch das habe gar nichts bewirkt.

Die Problematik vor Ort lasse keinen großen Aufschub zu. „Vielleicht gelingt es uns, dass Problem mit provisorischen Mitteln zu lösen“, so Schädel und könnte sich ein optisch abgeteilten Gehweg vorstellen. Für den Schönen Pfad würde das bedeuten, dass die Straße teilweise einspurig verlaufen würde. „Aber bei der Übersichtlichkeit ist das doch nicht das Problem“, sagt Winfried Liebig  vom SPD-Ortsverein Berghofen. Ob und wie den Anwohnern geholfen werden kann, darüber wollte Jürgen Schädel aber nicht mutmaßen. „Die Verwaltung muss prüfen was hier machbar und was hier umsetzbar ist.“ Sandra Arnscheidt-Jansen und andere Schöner-Pfad-Anwohner hoffen, dass es hier der Kinder wegen schnell zu einer Lösung kommt.

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