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Anzeige wegen Kahlschlags am Gardenkamp

Baroper Bürger klagt

BAROP Welche Folgen hat der Kahlschlag an der Universitätsstraße für die Stadt? Kommt sie selbst ungeschoren davon, obwohl das Tiefbauamt in der Vegetationsperiode für den Bau der Straße „Am Gardenkamp“ Büsche hat stutzen lassen?

von Von Peter Bandermann

, 31.07.2009
Anzeige wegen Kahlschlags am Gardenkamp

So sieht es rund um den Gardenkamp aus.

Kommt sie nicht. Denn der Baroper Bürger Hajo Runge erkennt in dem Vorgehen der Kommune eine klaren Verstoß gegen § 64 des Landschaftsschutzgesetzes. Runge wird deshalb Anzeige erstatten. Wie berichtet, dürfen zwischen dem 1. März und dem 30. September Büsche und Sträucher nicht gerodet werden.

Auch das hören die Baroper gerne, die das Straßenbauprojekt ablehnen: Angeblich interessiert sich der Bund der Steuerzahler für den Vorgang.  Ein Gardenkamp-Anwohner soll die Prüfer auf die umstrittenen Pläne hingewiesen haben, weil sie mehrere Mio. Euro verschlingen, obwohl der Neubau einer Hauptverkehrsstraße nicht notwendig sei und Alternativen nicht ausreichend geprüft worden seien. Der Steuerzahler-Bund habe daraufhin bei der Stadt Unterlagen angefordert und auch erhalten – und weitere Details erbeten.

Mit welchen Werkzeugen der Steuerzahler-Bund die Informationen prüft und ob der Gardenkamp einen auch aus Steuerzahler-Sicht kritischen Status hat, war am Freitag in Düsseldorf nicht zu erfahren. Für CDU-Bezirksvertreter Hans Semmler ist klar, wer für die Holzhammer-Methode der Stadt verantwortlich ist: Die SPD und die Grünen.   

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