Aplerbecker trainieren wie beim BVB

APLERBECK Gestern machte die Schwarzgelbe Stunde der Ruhr Nachrichten beim Gymnasium an der Schweizer Allee Halt.

von Von Larissa Hinz

, 18.06.2008, 16:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Signal Iduna Park heißt noch immer Westfalenstadion

Der Signal Iduna Park heißt noch immer Westfalenstadion

Nach den Übungseinheiten geht es auch gleich weiter. Gerards will wissen, welcher der Jugendlichen schon einmal im Signal Iduna Park gewesen sei. Diesmal ist nur ein entrüstetes "Bitte?!" zu hören, und ein Mädchen ruft sofort hinterher: "Das heißt doch Westfalenstadion!"

Natürlich ist auch bei den Schülerinnen und Schülern das stadioneigene Gefängnis von großem Interesse. Zur Überraschung aller wusste eine Schülerin Bescheid: "Das sind vier Zellen, in die jeweils 10 Leute reinpassen." Nicht weil sie schon selbst Erfahrungen gemacht hat, sondern weil sie Mitglied bei den Johannitern ist.

Geld verdienen mit dem BVB

Auf Geld haben es die Schüler auch abgesehen: Sie löchern Kai Bastian Evers mit finanziellen Fragen. Ein Spieler der A-Jugend verdient "nur" 350 bis 1000 Euro im Monat, die Prämien pro Spiel betragen 50 Euro. Und um die Klassenkassen aufzubessern, strengen sich die Neuntklässler beim Torwandschießen an.Insbesondere die Klassen C und B räumen Geld ab, jeweils 100 Euro kassieren sie durch Eigenverdienst und Hilfe von Kai Bastian Evers (Schuss in die 40-Euro-Luke).

Als Dirk Heidenreich auf die Torwand schießt, unterstützen ihn die Schüler fleißig mit La Ola-Wellen. Leider hat aber auch er die Luke verpasst. Als Abschiedsgeschenk aus der Schwarz-Gelben-Stunde dürfen die Schüler zu einem Heimspiel des BVB. Nach dem freudigen Applaus heißt es von einem Schüler: "Aber ich habe doch eine Dauerkarte!"