Apoptygma Berzerk: Nordische Hymnen

Bands, deren Ursprung nördlich des Bochumer Breitengrades liegt, haben eine Gemeinsamkeit: Eigentlich niemand kann ihre Bandnamen richtig aussprechen, geschweige denn schreiben. Apoptygma Berzerk sind da keine Ausnahme.

von Von DJ D.Gray

, 31.01.2009, 01:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Norwegen in Perfektion: Die Band Apoptygma Berzerk.

Norwegen in Perfektion: Die Band Apoptygma Berzerk.

Frontmann Stephan Groth (erstaunlich, den Namen kann man aussprechen) würde wahrscheinlich auf die Barrikaden gehen, wenn er davon wüsste; ist er doch ein wahrer Perfektionist.

Seit der Gründung von Apoptygma Berzerk 1989 in Norwegen ist zu verfolgen wie Stephan Groth nur ein Ziel verfolgt: Den von ihm kreierten Stil - eine Mischung aus Pop-Rock, Alternative- Rock, Synthie-Pop und Future-Pop - zu perfektionieren. Nicht alles, was die Band geschaffen hat, stammt auch von ihr. Das Album "Sonic Diary" zum Beispiel ist ein Sammelsurium von Coverversionen, unter anderem mit "Nothing else matters" von Metallica. Doch der Stil ist niemals kopiert.

Mal rockig, mal poppig mit starken Synthie-Einflüssen machen Apoptygma Berzerk ihr Ding, und das verdammt gut. Ihr neues Album "Rocket Science" ist gerade erschienen und führt das Werk der Band fort. Die Songs überzeugen mit einem Spannungsbogen und hymnenhaften Refrains. Durch die Mischung aus Rock, Pop und Electro ist diese Musik nicht nur für Alternative-Fans geeignet, sondern in gewisser Weise massentauglich.