Arbeitsgruppen einigen sich auf erste Ziele

Kulturentwicklung

Aus Visionen für die Zukunft der Kultur sollen endlich konkrete Ziele werden. Im Mittelpunkt des Kulturentwicklungsprojekts (KEP) stand die Fragen: Was wollen wir und wie erreichen wir es?

INNENSTADT

von Von Barbara Zabka

, 12.11.2013, 18:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Arbeitsgruppen einigen sich auf erste Ziele

Vier Arbeitsgruppen versuchten die Zielvorgaben im Kultur-Entwicklungs-Projekt herauszuarbeiten. Moderator Reinart Richard will geminsam mit den Teilnehmern ein tragfähiges Konzept für die Zukunft erarbeiten. Foto: Barbara Zabka

Positiv bewertete Reinhart Richter auch die Ergebnisse der AG „Koordination, Marketing, Kommunikation“. Hier gab es zwei klare Ziel-Aussagen. In der Ruhrstadt sei eine bessere Streit- und Kommunikationskultur dringend erforderlich – zu realisieren über eine unabhängige Schlichtungsstelle.Außerdem sei eine Art Kulturmanager sinnvoll. Dieser solle verantwortlich für Vernetzung, Terminabstimmung und Kulturaktivitäten sein.

Zwei weitere AGs gab es zu den Komplexen „Künstler, Kulturinteressierte und Kunstorte“ sowie „Bildung und Kultur“. „Den beiden AGs gelang es nur, ein Sammelsurium an Ideen und Stichworten zusammenzutragen,“ bedauert Reinhart Richter. „Diese Aussagen sind nun die Basis für weitere Zielvorgaben.“ Insgesamt sind die Emotionen in Sachen Kultur in der Ruhrstadt längst noch nicht abgekühlt. Das konnte man einzelnen Wortbeiträgen entnehmen.

Der Kulturberater bringt es auf einen Punkt: „Hier gibt es eine äußerst ungewöhnliche Situation – wie man sie in keiner anderen Stadt findet. Das Fatale ist, dass es nicht gelingt, die vorhandenen Energien in gemeinsames Arbeiten zu stecken.“ Das bedeute zunächst nichts anderes, als dass sich die reichlich vorhanden Potenziale nicht entfalten könnten. „Wir müssen nicht suchen, was uns trennt. Sondern finden, was uns verbindet.“

Schlagworte: