Architekten entwerfen ihre Konzepte

Musikzentrum

Für zehn Architekturbüros beginnt jetzt die heiße Phase. Plant ein Musikzentrum. Es darf nicht mehr als 33 Millionen Euro kosten. Und wenn das Haus steht, dürfen die Betriebskosten die Grenze von 650 000 Euro nicht überschreiten. „Das ist keine leichte Aufgabe“, räumt Michael Townsend, Kulturdezernent der Stadt, ein. „Aber ich halte sie für lösbar.“ Nicht nur er, wie es scheint.

BOCHUM

von Von Benedikt Reichel

, 28.03.2012, 18:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Architekten entwerfen ihre Konzepte

An die Machbarkeit glaubt der Kulturdezernent ohne Wenn und Aber. Vielleicht muss er das auch. „Es sind namhafte Büros, die wissen worauf sie sich eingelassen haben“, sagt er. Die Bewerber kommen nicht nur aus Deutschland sondern aus ganz Europa – unter anderem von den britischen Inseln und aus den Niederlanden. Nach dem Kolloquium haben die Architekten bis zum 22. Mai Zeit, um ihr Konzept für das Musikzentrum zu erarbeiten. „Ich bin gespannt auf die Ergebnisse“, erklärt Townsend. Die Jury mit Finanzexperten und Akustikmeistern wird die Vorschläge dann prüfen. Sind die von den Architekten vorgelegten Zahlen realistisch? „Dabei wird nichts schöngerechnet“, so Townsend. Politiker der Ratsfraktionen und Generalmusikdirektor Steven Sloane sind ebenfalls im Preisgericht vertreten. Nachdem ein Entwurf als Sieger gekürt wurde, hat die Stiftung Bochumer Symphonie noch etwa eine Woche Zeit, um fehlende Spendengelder einzutreiben. Bis Ende Mai muss die Finanzierung des Musikzentrums stehen.