Aschenkind

Sofie Rathjens

Ein einsames Dorf irgendwo im hohen Norden. Leonie Henning tritt ihren Dienst als Lehrerin an der Grundschule an.

08.01.2017, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich will sie nur Abstand von ihrem bisherigen Leben gewinnen, die Scheidung überwinden. Dann entdeckt sie auf einem Acker die tote Hanna. Offenbar wurde das Mädchen ermordet. Ihre ältere Schwester Malis ist seit einiger Zeit spurlos verschwunden und der Vater der beiden soll seinen Töchter viel zu nahe gekommen sein. Offenbar wollte der unbekannte Täter sich an dem Bauern rächen und sorgt dafür, dass er einen schrecklichen Tod stirbt.

Lehrerin hilft bei Ermittlungen

Leonie lernt den eigenbrötlerischen Dorfpolizisten Nils Wahnknecht kennen und hilft ihm bei den Ermittlungen. Gemeinsam versuchen sie, das Schicksal von Malis zu klären. Dann verschwinden die Schwester einer Schülerin und die Tochter des Bürgermeisters und der Grundschulrektorin ebenfalls.

Und im Dorf erinnert man sich plötzlich an eine alte Geschichte, als angeblich der Geist eines Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg drei junge Frauen tötete. Hat der Geist jetzt auch etwas mit den getöteten und verschwundenen Mädchen zu tun?

Mysteriös und spannend

"Aschenkind" ist ein etwas anderer Krimi, erzählt aus der Sicht der Lehrerin. Spannend und mysteriös, genau die richtige kurzweilige Lektüre für lange Winterabende. Zusammen mit Leonie erfährt der Leser immer mehr über die Abgründe in der scheinbaren Idylle. Absolut lesenswert. Gern mehr davon.

Sofie Rathjens: Aschenkind, 400 S., atb, 9,99 Euro, ISBN 978-3-7466-3283-4.

Schlagworte: