AstroStars müssen nach 68:74 den Thron räumen

Basketball

Das war nicht der Tag der AstroStars. Die Regionalliga-Basketballer aus Bochum verloren das Spitzenspiel bei der SG Sechtem mit 68:74 und müssen damit ihren Thron räumen.

BOCHUM

von Von Ralf Rudzynski

, 13.02.2011, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mathias Veit (links) begann seine Basketballkarriere in Witten.

Mathias Veit (links) begann seine Basketballkarriere in Witten.

Die Herren kassierten ihre dritte Niederlage hintereinander. Da diese beim bisherigen Zweiten in Sechtem fällig war, verwunderte es nicht, dass der bisherige Tabellenführer den Platz an der Sonne räumen musste und sich nun in der Rolle des ersten Verfolgers befindet. Allerdings hat Sechtem eine Partie weniger ausgetragen als die Aufstiegs-Mitkonkurrenz und damit alle Trümpfe in der Hand.

In der ersten Halbzeit sah es noch gut für die Gäste aus Bochum aus. Nach relativ ausgeglichenem Anfangsviertel, das knapp an Sechtem ging, drehten der starke Mathias Veit und Co. im zweiten Abschnitt auf. Dieser ging mit zehn Punkten eindeutig an die AstroStars, die zur Pause mit 42:34 vorne lagen und sich damit - ähnlich wie im Hinspiel - in einer sehr guten Ausgangsposition befanden.

"In der ersten Halbzeit waren wir sehr aggressiv, haben vorne gut abgeschlossen und die Rebounds absolut kontrolliert", bilanzierte Kai Friedrich. In der Pause hatte der Coach der AstroStars seine Mannen allerdings eindringlich davor gewarnt, in Konzentration und Intensität nachzulassen. Doch genau das passierte.

Schon die ersten drei Angriffe im dritten Viertel schloss Sechtem erfolgreich ab. Während die Hausherren immer stärker wurden und letztlich verdient gewannen, bauten die AstroStars zusehends ab und verrannten sich mehr und mehr in Einzelaktionen.

"Da wollten wir mit dem Kopf durch die Wand", seufzte Friedrich: "Wir haben kopflos agiert, Sechtem dagegen schlau." Enttäuschend fand der Coach außer der Niederlage auch den Umstand, dass "wir aus unseren Fehlern nicht gelernt haben. Das war Dummheit."AstroStars: Cayole (20), Murray (14), Klotz (12), Veit, Kleina (je 8), Abraham (6), Hardebusch, Hülsmann, Niebrügge.