Auch der zweite Hund stirbt bei Feuer in Mehrfamilienhaus

Kellerbrand in Westerfilde

Bei einem Kellerbrand in Westerfilde sind am Donnerstag zwei Hunde ums Leben gekommen. Das Feuer war in einem Mehrfamilienhaus an der Mosselde ausgebrochen. Die Feuerwehr musste eine Frau aus dem Dachgeschoss retten, sie erlitt eine Rauchgasvergiftung. Durch das Feuer wurden Strom- und Wasserleitungen stark beschädigt.

Westerfilde

29.10.2015 / Lesedauer: 2 min
Auch der zweite Hund stirbt bei Feuer in Mehrfamilienhaus

Die Feuerwehr rückte am Donnerstagnachmittag zu einem Brand nach Westerfilde aus.

Aktualisierung: Freitag, 10.22 Uhr 

Auch der zweite Hund ist bei dem Kellerbrand in Westerfilde ums Leben gekommen. Er konnte nur noch tot geborgen werden, wie die Feuerwehr am Freitagmorgen mitteilte. Bis in den späten Abend, gegen 23 Uhr, zogen sich die Löscharbeiten an dem stark beschädigten Haus.

Sowohl Wasser- als auch Stromleitungen mussten aufgrund der massiven Schäden von außen gekappt werden. Für kurze Zeit waren dadurch nach Feuerwehrangaben auch rund zehn Nachbarhäuser ohne Strom. 

Durch die zerstörten Wasserrohre wurde der Keller etwa 80 Zentimeter hoch geflutet. Nach Einschätzung der Feuerwehr ist das Haus für längere Zeit nicht bewohnbar. 

Erste Meldung: Donnerstag, 18.32 Uhr

Am späten Donnerstagnachmittag rückte die Feuerwehr an die Mosselde nach Westerfilde aus: Ein Kellerbrand sorgte für eine starke Rauchentwicklung. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute machte sich sofort eine junge Frau an einem Giebelfenster bemerkbar. Die Feuerwehr rettete die Dame über eine Drehleiter. 

Die Frau zog sich eine schwere Rauchgasvergiftung zu, sodass sie nach kurzer Behandlung vor Ort durch den Notarzt in ein Krankenhaus transportiert werden musste. Weitere Menschen befanden sich glücklicherweise nicht im Haus. 

Allerdings sollten sich nach Auskunft eines Bewohners noch zwei Hunde im Keller befinden. Nach kurzer Suche wurde schließlich ein Hund gefunden, jedoch konnte dieser nur noch tot geborgen werden, teilte die Feuerwehr in einer Pressemitteilung mit. Das Schicksal des zweiten Hundes ist noch unklar. Zur Brandursache machte die Feuerwehr noch keine Angaben.

 

 

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