Auch Schulen fordern Erhalt der Unnaer Eishalle

rn1400 Unterschriften

Ein Wegfall der Eishalle würde nicht nur den Sport treffen, sondern auch die jüngere Generation, für die die Einrichtung ein offener Freizeittreffpunkt war. Dies belegt nun auch eine Unterschriftenaktion an Unnaer Schulen.

Unna

, 09.07.2018, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Weitere 1400 Unterschriften für den Erhalt der Unnaer Eishalle liegen nun im Rathaus. Die Schülervertretungen von Geschwister-Scholl-Gymnasium, Pestalozzi-Gymnasium und Peter-Weiss-Gesamtschule haben sie unter den Schülern der drei Schulen gesammelt und die Listen nun an Bürgermeister Werner Kolter übergeben. Mit der Aktion machen die Schülervertretungen ihre Kritik an einer möglichen Aufgabe der Eissporthalle deutlich. Sie würde jungen Menschen eine der letzten Anlaufstellen nehmen, an denen sie sich ohne feste Mitgliedschaften treffen können. Die Schülerinnen und Schüler fordern dazu auf, die Beschlüsse zu überdenken.

Bürgermeister Kolter wies in dem Gespräch mit den Schülervertretern auf den Ratsbeschluss hin, der ausdrücklich vorsieht, bis zum Jahresende noch einmal Alternativen für einen Erhalt der Einrichtung zu prüfen. Stand der Dinge ist, dass die Wirtschaftsbetriebe Unna als Gebäudeeigentümerin und die bisherige Betreibergesellschaft Ice & Fun GmbH ihre Zusammenarbeit mit einem Auflösungsvertrag zum 1. Juli beendet haben. Auslöser dafür soll ein Ausfall der Kälteanlage gewesen sein, den die WBU als nicht reparabel beschreibt. Eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Unna braucht Eis“, zweifelt dies jedoch an. Die Aktivisten hatten ihrerseits in einer Online-Petition und mit einer kurzfristig anberaumten Unterschriftensammlung die Namen von fast 5.000 Unterstützern gewonnen. In dieser Woche ist die Initiative ins Unnaer Rathaus eingeladen. Zwei große Aufgaben stellen sich ihr bis zum Jahresende: Sie müsste günstige Wege finden, die Kühlanlage doch wieder in Gang zu bringen, und zugleich ein Betreibermodell entwickeln.

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