Auf dem „Urbanatix-Grooftop“ geht es ziemlich hoch her

Jahrhunderthalle Bochum

Menschen, die an Höhenangst leiden oder denen Hochgeschwindigkeit Angstschweiß auf die Stirn treibt, sollten vielleicht nicht zur „Urbanatix“-Edition 2017 gehen. Alle anderen müssen. Unbedingt.

Bochum

, 17.11.2017, 16:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf dem „Urbanatix-Grooftop“ geht es ziemlich hoch her

Immer auf dem Sprung: „The Catwall Acrobats“ liefern eine halsbrecherische Trampolin-Show. Foto Heimann

Denn die rasante Streetart-Show in der Bochumer Jahrhunderthalle bietet beste Unterhaltung auf dem „Grooftop“ (Kunstwort aus den englischen Begriffen „Groove“ für „Spaß“ und „Rooftop“ für „Dach“).

Mountainbiker trotzen scheinbar der Erdanziehungskraft

Atemberaubende Akrobatik unterschiedlichster Couleur reiht sich auf dem sich ständig verändernden Bühnenbild des Daches stakkatoartig aneinander. Da trotzen rasante Mountainbiker scheinbar der Erdanziehungskraft, indem sie mit ihren Rädern über Rampen jagen und gen Hallendach abheben.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Generalprobe von Urbanatix 2017

Jede Menge hochklassige Akrobatik, aber auch tolle Musik und ein spektakuläres Bühnebild inklusive Videoprojektionen bietet der "Urbanatix-Grooftop".
17.11.2017
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Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
urbanatix 2017© Foto Nils Heimann
Eindrücke von der Generalprobe bei "Urbanatix". Die Jungs und Mädels rocken die Jahrhunderthalle in beeindruckender Manier. © Foto Nils Heimann
urbanatix 2017© Foto Nils Heimann

Scheinbar Flügel wachsen auch den drei Künstlern von „The Catwall Acrobats“, wenn sie auf ihrem Butterfly-Trampolin zu waghalsigen Sprüngen ansetzen. Oder die Luftartistin Mandy Orozco. Sie liefert eine halsbrecherische Performance an einem von der Decke herabhängenden Tuch und lässt den Atem aller Besucher stocken.

Das ganze Spektakel spielt sich vor einer ständig wechselnden Kulisse ab: Mal wird per Videoprojektion ein Ruhrgebiets- oder Großstadtpanorama eingespielt, mal bildet das Weltall den Hintergrund. Man spürt: Da dreht sich alles um Freiheit, um Unbekümmertheit. Um Spaß halt.

Bei so viel Tempo braucht es Zeit zum Durchatmen

Bei so viel Tempo braucht es aber auch Zeit zum Durchatmen. Doch nicht den gut 45 Protagonisten der Show, sondern den Besuchern muss eine Pause gegönnt werden. Ansonsten droht Reizüberflutung.

Für die Entschleunigung sorgt neben Musik von „Robeat“, „Der Band“ und der Cellistin Lih Qun Wong vor allem Gastgeber und „Grooftop“-Eigner Rémi Martin persönlich.

Mit kleinen komödiantischen Einlagen nimmt er immer wieder mal die Geschwindigkeit raus, um kurz drauf wieder aufs Gas zu drücken. In einer hochdramatischen Szene zeigt der international renommierte Künstler neben seinen schauspielerischen schließlich auch seine akrobatischen Fähigkeiten. „Grooftop“ ist ein sinnliches Erlebnis, das niemand verpassen sollte.

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