Auf Schlüsselpositionen besser besetzt

RIEMKE "Ein Schüppchen mehr als in der letzten Saison", wünscht sich Alfred Schiske, der Vorsitzende von Bochums größtem Handballclub, von den Topteams des SV Teutonia Riemke.

von Von Andrea Schröder

, 04.09.2008, 17:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Heißt im Klartext: Auch die Herren sollen sich besser als Rang neun platzieren.

Dieter Lenz, Trainer der Verbandsliga-Herren, will sich mit seinem etwas umstrukturierten Team auf eine stabile Deckung verlassen und alle Heimspiele gewinnen, um so das Minimalziel "ausgeglichenes Punktekonto" zu realisieren. Wobei der große Wunsch des Coach dann doch ein wenig anders aussieht, denn insgeheim möchte er sich mit seiner Mannschaft ins erste Drittel der Verbandsliga vorarbeiten und dort etablieren.Manko für die Meisterschaft

Doch das, so Dieter Lenz, "ist auch davon abhängig, mit welchem Spielermaterial wir planen können und wie die jeweilige Vorbereitung auf die einzelnen Spiele aussieht." Berufsbedingt standen dem Trainer bereits während der Vorbereitung nicht immer alle Spieler zur Verfügung. Ein Manko, mit dem er auch während der Meisterschaftsrunde leben muss.

Mit 14 Spielern wird der Coach in die Saison gehen, auf die sich die Mannschaft mit wechselhaft verlaufenden Testspielen vorbereitet hat. "In zwei Spielen gegen die Oberligisten Volmetal und Menden-Lendringsen haben wir klar unsere Grenzen aufgezeigt bekommen", so Dieter Lenz. "Da wird man in seiner Euphorie dann doch gebremst." Und so geht der Coach auch nur bedingt optimistisch in die neue Punktspielrunde, weil er einen Blick für die Achillesferse seines Teams hat. "Wenn unsere Gegner die finden, bekommen wir echte Probleme", weiß der Coach.Eine Spur gelegt

Deutlich zuversichtlicher zeigt sich da Riemkes Vorsitzender. "Die Mannschaft hat im vergangenen Jahr eine Spur gelegt und der Weg zeigt deutlich nach oben. Insbesondere auf den Schlüsselpositionen sind wir weitaus besser besetzt als zuletzt." Gemeint ist der Rückraum, in dem künftig Rückkehrer und Goalgetter Mario Samija wieder für die notwendige Durchschlagskraft sorgen. Und weil in dieser Saison keine "Übermannschaft" wie im vergangenen Jahr der TuS Bommern auszumachen ist, glaubt man bei der Teutonia an eine ausgeglichene und dementsprechend spannende Verbandsliga-Spielzeit.