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Auf Zollern wird's nostalgisch

"Once upon a time"

Die Dame ohne Unterleib, Wahrsager, Steampunk-Fans, Feuerkünstler – sie alle wollen kommen zur dritten Auflage von „Once upon a time“, dem Festival der Jahrmarktkultur und Straßenkunst. Am Pfingstwochenende wird es wieder nostalgisch auf Zeche Zollern. Und einiges ist neu in diesem Jahr.

BÖVINGHAUSEN

, 20.04.2017 / Lesedauer: 2 min
Auf Zollern wird's nostalgisch

Ein magischer Ort sei die Zeche Zollern, sagt Schausteller Patrick Arens – und deshalb der perfekte Ort für sein Nostalgie-Festival „Once upon a time“.

Die Zeche Zollern, sagt Organisator Patrick Arens , ist ein magischer Ort. Die perfekte historische Kulisse für ein nostalgisches Festival. Worauf er besonders stolz ist: Dass die „Revue der Illusionen“ Station in Dortmund machen wird – das reisende Varieté voller Magie und Kuriositäten.

Kurioses

„Früher hatte jeder Jahrmarkt seine Kuriositätenshows“, blickt Arens zurück. „Da wurden der kleinste und der größte Mann und die skurrilsten Gestalten präsentiert.“ Auf Zeche Zollern werde man zum Beispiel Paradox, das Mädchen ohne Kopf, antreffen.

Auf dem Zechengelände, so kündigt Arens es an, werden zudem rund 20 Künstler auf dem Gelände unterwegs sein, die Kunststücke verschiedenster Art vorführen. Und auch Oldtimer- und Karussell-Fans sollen auf ihre Kosten kommen. Im vergangenen Jahr hat es bereits ein Steampunk-Treffen auf dem Festival gegeben, in diesem Jahr wird ein Steampunk-Markt am 3. Juni hinzukommen. Steampunk, das ist die Vorstellung einer Welt, in der sich die Elektrizität nicht durchgesetzt hat. In der Dampfmaschinen statt ICEs die Menschen von A nach B bringen.

Dampfmaschinen

Wer das Genre liebt, der liebt oft auch detailgetreue, ausgefallene Kostüme und den Tüftlergedanken. Auf dem Festival-Markt erwartet Arens um die 20 Händler, die Accessoires und Deko-Artikel feilbieten. Neu ist in diesem Jahr auch, dass sich das Museumsteam intensiver einbringen möchte. „Die Restaurateure werden Einblicke in ihre Arbeit geben“, sagt Patrick Arens. „Sie sehen das Festival als Tag der offenen Tür.“

Die „surreal anmutende Maschinenhalle“ der Zeche Zollern, die nach ihrem Umbau wieder begehbar ist, sei eine der schönsten Kulissen, die sich ein Organisator von einem historischen Festival vorstellen könnte.

Die Idee, so ein Festival auf der Zeche Zollern zu veranstalten, sei zum ersten Mal bei einem Geierabend laut ausgesprochen worden. Und Leiterin Anne Kugler-Mühlhofer hat damals ganz genau hingehört. Am liebsten, sagt Patrick Arens, würde er das Festival in Dortmund etablieren. Mit der Besucherzahl sei er bislang sehr zufrieden gewesen.

Der Eintritt zum Festival kostet 6 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder. Ein Familienticket gibt's für 16 Euro. Im Preis enthalten: der Museumseintritt sowie sämtliche Shows.
Öffnungszeiten: 3. Juni (Samstag) 10 bis 22 Uhr, 4. und 5. Juni 10 bis 20 Uhr.

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