Aufatmen in NRW-Schulen: Bund und Land stellen 90,4 Millionen Euro für Lüfter bereit

Coronavirus

Land und Bund tun momentan alles dafür, die NRW-Schulen nach den Sommerferien offen zu halten. Jetzt gibt es Extra Kohle. Die darf aber nur für einen bestimmten Zweck verwendet werden.

Düsseldorf

19.07.2021, 14:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schulen in NRW sollen Geld für Luftfilter bekommen.

Schulen in NRW sollen Geld für Luftfilter bekommen. © picture alliance/dpa

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund stellen für ein zweites Lüftungsprogramm in Schulen und Kitas 90,4 Millionen Euro bereit. Das teilte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales und Bau, am Montag in Düsseldorf mit.

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Damit sollen zusätzliche Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus finanziert werden. Aus dem NRW-Rettungsschirm stellt das Land 48,2 Millionen bereit, der Bund gibt 42,2 Millionen Euro. Die Schul- und Kitaträger können damit Lüfter für Räume der Kategorie 2 anschaffen.

Bis zu 25 Prozent der Räume brauchen Luftfilter

Damit sind Räume gemeint, in denen die Lüftung eingeschränkt möglich ist, weil die Fenster nur kippbar oder Lüftungsklappen zu klein sind. Nach Angaben des Ministeriums liegt der Anteil dieser Räume zwischen 15 und 25 Prozent.

Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat sich zu Luftfiltern für Schulen geäußert.

Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat sich zu Luftfiltern für Schulen geäußert. © picture alliance/dpa

„Durch die zur Verfügung zu stellenden Finanzmittel des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes wird für die Kommunen eine Finanzierung zu 100 Prozent gesichert. Für die weitere Umsetzung komme ich in der nächsten Woche auf die Städte und Gemeinden zu“, sagte Scharrenbach (CDU).

Zeitplan wegen des Hochwassers geändert

Ursprünglich wollte sich die Ministerin bereits in dieser Woche mit den Kommunen absprechen. Wegen der Hochwasserkatastrophe musste der Zeitplan geändert werden.

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Scharrenbach betonte, dass mit dem Bund auch eine rückwirkende Beantragung vereinbart worden sei. Das bedeutet, dass die Schulen und Kitas die Lüfter bereits jetzt kaufen können, damit die Geräte zum neuen Schuljahr stehen. Mithilfe eines ersten Programms waren in Nordrhein-Westfalen bereits 5500 Räume mit Lüftern zum Schutz vor dem Coronavirus ausgestattet worden.

dpa

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