Aufgeblasene Tiere auf Öl-Gemälden

HOMBRUCH Eisbär (Nordpol) trifft Pinguin (Südpol). Was in der Natur durch die Entfernung von 20 000 km von Pol zu Pol unmöglich ist, macht der Schultenhof möglich.

von Von Jens Lukas

, 10.02.2008, 16:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Natalie Immel stellt bis zum 29. März ihre Bilder unter dem Titel "Tierisch aufgeblasen" auf dem Schultenhof aus.

Natalie Immel stellt bis zum 29. März ihre Bilder unter dem Titel "Tierisch aufgeblasen" auf dem Schultenhof aus.

Eine Katze, kein Hund

Eine Katze, kein Hund

"Es ist kein Hund dabei; der würde sich ja mit der Katze beißen", lacht die 29-jährige gelernte Mediengestalterin und hängt die Leinwand mit den Schafen, die just beim Grasen in die Luft empor schweben, an die Wand.

Ihre Tiere sind, wie schon der Titel der Ausstellung sagt, "Tierisch aufgeblasen". Diese Gestaltungsform nahm die Wahl-Dortmunderin aus ihren Kindheitserinnerungen auf: "Ich hatte früher ein Nilpferd und einen Löwen als ballonartige Wassertiere", erinnert sich Immel und unterstreicht, "die Besucher sollen meine Bilder mit Spaß betrachten und nicht etwas Tiefgründiges dahinter vermuten."

Fünf bis acht Stunden

Zwischen fünf und acht Stunden benötigt die Künstlerin jeweils für die Erstellung eines ihrer Öl-Gemälde. Von der Überlegung, welches Tier, welche Geschichte erzählen soll, bis zum Abschluss des Mal-Prozesses.

Im Eingangsbereich des Landgasthauses will Heike Immel drei ihrer zehn Bilder platzieren. Dort sollen sich der schwebende Eisbär (Immel: "Der ist mein Favorit") und der Pinguin treffen.

Die Ausstellung auf dem Schultenhof, Stockumer Straße 109, ist noch bis zum 29. März zu sehen. Interessierte Käufer können Bilder zu Preisen zwischen 200 und 350 Euro erstehen.