Aufladen wie ein Handy

15.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Selm. Vor zwei Jahren entschied sich Arnd Lange für eine große Veränderung. Statt eines Autos mit einem normalen Verbrennungsmotor kaufte er sich ein Elektroauto. Der große Unterschied: Seitdem muss der 51-Jährige nicht mehr Benzin oder Diesel tanken, sondern sein Auto an einer Station mit Strom aufladen. Das funktioniert genauso wie mit einem Handy. Jeden Abend wenn Arnd Lange von der Arbeit kommt, steckt er seinen Wagen ans Stromnetz. Am nächsten Morgen ist er dann wieder aufgeladen und bereit für die nächsten Fahrten. E-Autos haben aber auch einen Nachteil. Denn während ähnlich große Autos mit einem Verbrennungsmotor mehrere 100 Kilometer weit fahren können, schafft der BMW i3 von Arnd Lange nur etwa 130 Kilometer. Daher hat das Fahrzeug noch einen kleinen Benzinmotor, der die Reichweite auf immerhin 300 Kilometer erweitert. Die kleinere Reichweite ist für ihn aber kein Problem. Für ihn überwiegen vielmehr die positiven Aspekte. Wenn er noch mal die Wahl hätte, so sagt er, würde er sich wieder für ein Elektroauto entscheiden.

Pascal Albert